Montag, 21. Mai 2012

Video: Sarrazin bei Günther Jauch

Wieder sorgt Erfolgsbuchautor Thilo Sarrazin mit einer politisch inkorrekten Streitschrift für Furore: Ab Dienstag ist sein neuestes Werk “Europa braucht den Euro nicht” im Buchhandel erhältlich (PI berichtete). Gestern Abend (20. Mai 2012) um hat der Finanzexperte in der ARD-Sendung “Günther Jauch” bereits vorab seine Thesen dargelegt und ist mit Peer Steinbrück auf einen parteiinternen Gegenpart getroffen.


Video: Sarrazin bei Günter Jauch (59:58)

Quelle: Video: Sarrazin bei Günther Jauch

Siehe auch: Video: 3SAT - Peter Voß im Interview mit Thilo Sarrazin (43:59) 

Babieca schreibt:

Die miese, verlogene [kurdisch-stämmige Journalistin] Mely Kiyak hetzt mal wieder [siehe: Berliner Zeitung], daß der Geifer fliegt. Und zwar über  … „die Verplemperung unserer Fernsehgebühren für diese lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, die Sonntagabend in Ruhe das tun darf, was er am besten kann; das niedrigste im Menschen anzusprechen.“

 Die Linke zeigt wieder einmal, was sie von Meinungsfreiheit hält.

Meine Meinung: Mittlerweile scheint die Berliner Zeitung, die beleidigenden Beschreibungen aus dem Artikel herausgenommen zu haben. Aber sie scheinen tatsächlich dort gestanden zu haben, denn auch Cora Stephan schreibt auf achgut-com von diesen Entgleisungen. Solche Entgleisungen scheinen bei Mely Kiyak kein Einzelfall zu sein. Wer eben inhaltlich nichts zu sagen hat, weil ihm die Kompetenz fehlt, der versucht andere bloßzustellen, indem er eine Diskussion unterhalb der Gürtellinie führt.

Maethor schreibt:

Sarrazin nimmt Steinbrücks Worthülsen Stück für Stück auseinander. Steinbrück ist ihm weder argumentativ noch intellektuell gewachsen.

Meine Meinung: Das ist auch mein Eindruck. Sarrazin geht als Sieger aus diesem Fernsehduell hervor. Steinbrück ist nicht in der Lage Sarrazin argumentativ zu widerlegen. Stattdessen klammert er sich an seine sozialdemokratische Ideologie und tritt für ein „Weiter so!“ ein. Mir graut, sollte Steinbrück in der neuen Regierung (2013) in eine verantwortliche politische Funktion kommen.

Bruno-parteilos schreibt:

Schätze mal das der Herr Steinbrück seine Kanzlerträume seit heute Abend abhaken kann! Besser in allen Belangen war sein SPD-Clubpartner Herr Sarrazin, meine Hochachtung! Dank auch an den Herrn Jauch, bedauerlich das hirnlose Klatschpublikum…..

Meine Meinung: Hat man nur SPD-Mitglieder als Publikum zugelassen oder macht sich hier die linke Hetze gegen Sarrazin bemerkbar? Von Wirtschafts- und Finanzpolitik jedenfalls scheint das Publikum keine Ahnung zu haben.

leanda schreibt:

Steinbrück's Blick ist durch Wunschdenken getrübt, Sarrazin sieht die Realität und wagt es sie auszusprechen. Danke und Chapeau!!!

Seal_Team_Six schreibt:

Steinbrück: “Es geht nicht mehr um Griechenland, es geht um Europa…” Da hat Steinbrück die Katze aus dem Sack gelassen.. Da will eine kleine elitäre Politikerkaste, gegen den Willen der Völker, ein europäisches Weltreich schaffen und verschiedene Kulturen mit Zwang zusammenpressen. Egal was es kostet. Sicher hat es manchen Konzernen viel Geld gespart und sie haben viel Geld verdient, aber dem kleinen Bürger hat der Euro nichts gebracht – außer einer aufgeblähten sinnlosen teuren Brüsselmafia. Ich lehne die EU ab.. nein Danke..! Kein Weltreich hat je lange Bestand gehabt!

Heta schreibt:

Leute, werft auch mal einen Blick ins NDR-Forum, lohnt sich nämlich: „Ideologie (Steinbrück) trifft auf Realität (Sarrazin) und scheitert. Der europäische Turmbau zu Brüssel ist – zumindest im Hinblick auf den Euro – gescheitert. Unsere Kinder werden durch eine wahnhafte Politik, die Steinbrück mit den üblichen, zunehmend Brechreiz verursachenden politischen Worthülsen zu rechtfertigen sucht, auf Jahrzehnte in den Schuldturm gesperrt. Sarrazin mag keine Lösungen haben, muss er auch nicht. Aber seine Analysen sind m.E. in jedem Fall einer ernsthaften Diskussion würdig. Die Lösungen müssen die Politiker bringen, tun sie aber nicht. Stattdessen die übliche Betroffenheitsrhetorik und großes Pathos. Arrogante Diffamierung (Sarrazin erzähle ,Bullshit‘) statt konstruktive Auseinandersetzung tragen nur weiter zur Politikverdrossenheit bei. Aber Sarrazins SACHlichkeit überfordert offensichtlich die intellektuellen Fähigkeiten gewisser Akteure.“

Zum Schluß ein paar Meinungen unserer politischen „Intelligenz“, die sagt, was sie vom Buch Sarrazins hält, natürlich ohne es gelesen zu haben. Dies ist ja in, seitdem unsere Kanzlerin über Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ die Nase rümpfte und  urteilte, dieses Buch „sei nicht hilfreich“, ohne es je gelesen zu haben. So bilden sich unsere Politiker ihre Meinungen. Dies sieht man auch bei Peere Steinbrück, von dem ich nach der Sendung den Eindruck hatte, daß er nicht wirklich Ahnung von Wirtschafts- und Finanzpolitik hat, sondern daß er auch nur Phrasen drischt und im Nebel stochert, bzw. versucht, sozialdemokratische Ideologien umzusetzen, koste es was es wolle. Hier nun Reinhold Robbe, Renate Künast und Patrick Döring mit ihren „Weisheiten“:

Die “WELT” berichtet:
Der ehemalige Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin sorgt wieder für Schlagzeilen. Dieses Mal ist es ein Auftritt des umstrittenen SPD-Mitglieds in der ARD-Talkshow “Günther Jauch”, die am Sonntagabend um 21.45 Uhr ausgestrahlt wird und die bei Politikern von SPD, FDP und Grünen scharfe Kritik auslöste, wie die Zeitung “Bild am Sonntag” berichtet.
Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und langjähriger SPD-Politiker, sagte dazu: “Das ist so schwachsinnig, dass man darüber gar nicht diskutieren sollte. Mit Sarrazin sollte sich niemand mehr in eine Talkshow setzen.” [1]
[1] Heta schreibt über Reinhold Robbe: „Mit Sarrazin sollte sich niemand mehr in eine Talkshow setzen“. Ein Zitat des SPD-Politikers Reinhold Robbe, den man aber zuerst als „Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft“ vorstellt, was seiner Meinung über Sarrazin („schwachsinnig“) wohl mehr Gewicht verleihen soll. Was Herrn Robbe (Hauptschulabschluss) sonst noch als Finanzexperten ausweist, kann man bei Wiki nachlesen. (Kaufmannsgehilfenbrief)
Für die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast hat sich Sarrazin damit als Gast in einer ARD-Talkshow disqualifiziert: “Nationalistischer Unsinn von Sarrazin passt nicht zum Bildungsauftrag eines öffentlich-rechtlichen Senders.”

FDP-Generalsekretär Patrick Döring beklagt: “Sarrazin verknüpft die Frage der historischen Verantwortung Deutschlands unzulässig mit der aktuellen währungspolitischen Debatte. Das hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.”
Mehr zum Thema Islam
Videos zum Thema Islam
Aktuelles aus Islam & Politik

Keine Kommentare: