Freitag, 13. Januar 2012

Berlin: Tatort Klassenzimmer: Eine Schülerin klagt an

● Muslimische Machos schikanieren die christliche Minderheit
● „Mono-Kulti“ hat „Multi-Kulti“ abgelöst
● Und die deutschen Lehrer schweigen hilflos

Viviane Cismak (20) ging aus der hessischen Provinz nach Berlin-Kreuzberg. Was sie hier am Gymnasium erlebt und in ihrem Buch „Schulfrust - 10 Dinge, die ich an der Schule hasse“ aufgeschrieben hat, stellt dem Multi-Kulti-Traum ein mieses Zeugnis aus.

Toleranz, Multi-Kulti, friedliches Miteinander? Von wegen! In „Schulfrust“* schildert Viviane Cismak (20) wie es wirklich zugeht an einer Schule, an der über 80 Prozent der Schüler Migrationshintergrund haben.

Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund ist, wie gemeinhin bekannt, in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln am höchsten.

„Schulfrust“ von Viviane Cismak, Schwarz kopf & Schwarzkopf, 9,95 Euro [bei amazon.de].

„Multikulti“ nennen das einige, doch bei genauerer Betrachtung trifft dies nicht ganz zu: Präziser müsste man die Bevölkerungsstruktur in diesen Stadtteilen mit dem Wort „Monokulti“ beschreiben. Denn, dass sich an meiner Kreuzberger Schule viele verschiedene Kulturen miteinander vermischten und gleichwertig behandelt wurden, davon kann nun wirklich nicht die Rede sein.  Genau genommen gab es nur eine Kultur, beziehungsweise eine Religion, auf deren Bedürfnisse hier eingegangen wurde: den Islam.

Lehrer machten sich darüber Gedanken, ob sie ihren Schülern im Unterricht den Schweinezyklus erklären konnten, ohne irgendwelche religiösen Gesetze zu verletzen. Es gab kein Schweinefleisch in der Cafeteria und beim Bäcker gegenüber wurden alle Schüler auf Türkisch angesprochen.

Muslimische Schüler erhielten pro Halbjahr durchschnittlich zwei zusätzliche Tage schulfrei, während die wenigen Nichtmuslime erscheinen mussten, um ihre Namen auf eine Anwesenheitsliste zu schreiben. Und auch sonst lief es in meiner Schule eher nach den Regeln des Islam: Auf dem Schulhof dominierten die Jungen, die Mädchen standen meist ruhig in einer Ecke und verhielten sich möglichst unauffällig.

Und das taten sie auch im Unterricht: Sie schwiegen, während ihre männlichen Klassenkameraden dazwischen riefen und ihre Meinung kundtaten. Vor allem unter den sunnitischen [1] Schülern herrschte Einigkeit darüber, dass der Koran Frauen vorschreibt, ein Kopftuch zu tragen, und dass Menschen, die sich nicht daran halten, gegen den Koran verstoßen.
  • [1] Man unterscheidet zwischen Sunniten und Schiiten. Heute stellen die Schiiten ca. 15 % der Muslime. Iran und Irak gelten als schiitische Staaten. Die restlichen islamischen Länder haben eine sunnitische Mehrheit z.B. die Türkei oder die nordafrikanischen Staaten.
„Das stimmt alles gar nicht“, hieß es oft, wenn das Thema Zwangsehen angesprochen wurde. Statistiken seien allesamt gefälscht, um ein schlechtes Licht auf den Islam zu werfen und dienten nur der Propaganda. Und „Das steht aber gar nicht im Koran“ war ein Totschlagargument. Denn die meisten deutschen Schüler und auch die Lehrer an meiner Schule hatten den Koran nicht gelesen. So konnten sie auch nichts dagegen sagen, wenn jemand behauptete: „Es steht nirgends im Koran, dass Frauen diskriminiert oder geschlagen werden dürfen. Wer so etwas sagt, der interpretiert den Koran vollkommen falsch.“

Vor allem in unseren Politik- und Wirtschaft-Stunden  kam es regelmäßig zu ausschweifenden Diskussionen über unser Lieblingsthema: Werden Frauen im Islam unterdrückt? „Ich habe letztens Plakate für die Islamkonferenz gesehen und außerdem gelesen, dass es vor allem europäische Frauen sind, die zum Islam konvertieren. Darüber habe ich mich ein bisschen gewundert“, sagte Herr Knaaf zu Beginn des Unterrichts betont ungerührt. „Vielleicht möchten sie einfach unterdrückt werden“, antwortete Yasin und lachte. Einige andere lachten mit ihm. „Frauen werden im Islam wirklich unterdrückt und das ist auch nicht sehr lustig“, entgegnete ich.

„Frauen, die ein Kopftuch tragen, werden ganz klar benachteiligt. Ein Kopftuch behindert einen beim Sport, sie gehen im Sommer nicht schwimmen und überhaupt ist man nicht frei, wenn man etwas von sich, zum Beispiel die Haare, verstecken muss.“

„Aber ein Kopftuch schützt vor den Blicken der Männer und macht, dass Männer nicht immer abgelenkt werden und unzüchtige Gedanken bekommen“, entgegnete Öztürk und gestikulierte dabei heftig. „Es ist ja wohl nicht die Schuld der Frauen, wenn Männer beim Anblick von Haaren auf irgendwelche Gedanken kommen“, entgegnete ich.

„Ich kenne Leute, Jungs, die waren in Mekka und da haben alle Frauen Kopftücher getragen. Die haben gesagt, dass sie auf dieser Reise fast überhaupt keine schmutzigen Gedanken hatten.“ „Trotzdem ist es nicht die Schuld der Frauen, wenn Männer sich nicht unter Kontrolle haben. Frauen dürfen doch nicht für etwas bestraft werden, an dem sie gar keine Schuld haben“, mischte sich Dalia nun in die Diskussion ein.

„Aber wenn sich Frauen nicht verschleiern, entstehen Affären, Seitensprünge und all solche schlimmen Sachen“, echauffierte sich Öztürk. „Wie schlimm“, kommentierte ich. [2]
  • [2] Ich finde diese moralischen Einwände der Muslime ziemlich heuchlerisch. Schließlich sind es besonders die Muslime, die Mädchen sexuell belästigen und Frauen vergewaltigen. Das liegt bestimmt nicht daran, daß diese Mädchen und Frauen keine Kopftücher tragen, denn dann würden deutsche Männer diese Mädchen und Frauen ja ebenfalls sexuell belästigen und vergewaltigen. Daß es immer wieder von Muslimen zu sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen kommt, liegt allein daran, daß die Frau im Islam keinerlei Rechte besitzt und als untergeordneter Mensch betrachtet und behandelt wird.
  • Diese Minderwertigkeit der Frau ist im Koran festgeschrieben, z.B. in Sure 4,34, die dem Mann eine übergeordnete Stellung einräumt und ihm erlaubt, die Frau zu schlagen, wenn sie ihm nicht gehorcht. Die Frau wird also nicht als gleichberechtigte Person betrachtet, sondern von ihr wird eine untertänige Haltung erwartet, die dem Mann jederzeit sexuell zur Verfügung zu stehen hat (Sure 2,223: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt...“) Wenn die Frau diesen Wünschen nicht nachkommt, wird Sure 4,34 angewendet.
  • Die Frau wird also auf die Stufe einer Sexsklavin herabgewürdigt, die der muslimische Mann übrigens auch noch neben seinen insgesamt vier Ehefrauen haben darf (Sure: 23,1-6 und Sure 70,30: „Den Gläubigen wird es wohl ergehen, ...die ihre Scham hüten, außer gegenüber ihren Gattinnen oder was sie an Sklavinnen besitzen.“).
Und endlich schaltete sich Konrad ein: „Wieso könnt ihr eigentlich nicht akzeptieren, dass sich Frauen auch ausleben möchten, für ihren Körper bewundert und körperlichen Spaß haben wollen? Wenn das Männer tun, findet ihr das auch nicht schlimm. aber bei Frauen ist das ein Riesenproblem. Merkt ihr nicht, wie frauenfeindlich eure Religion ist?“

Lesen Sie morgen: „Du Jude!“ – über antisemitische Sprüche und Macho-Gehabe auf dem Schulhof.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Tatort Klassenzimmer: Eine Schülerin klagt an

Wenn man mit 18 einen Freund hat, wird man schon als Schlampe beschimpft

Viviane Cismak (20) hat ihr Abitur in Berlin-Kreuzberg gemacht. Sie sagt: Die Lehrer haben aufgegeben, Grundwerte zu vermitteln.

Von anderen Kulturen lernen, Gleichberechtigung, Toleranz? Von wegen! Viviane Cismak (20) hat ganz andere Erinnerungen an ihre Schulzeit in Berlin-Kreuzberg. In „Schulfrust“ zeigt sie, wie es wirklich zugeht, wenn 80 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben und die Deutschen in der Minderheit sind.

„Du Jude!“, war ein gängiges Schimpfwort auf dem Schulhof. Die Mädchen unternahmen ihr Möglichstes, um bloß nicht als „Schlampe“ dazustehen, was gar nicht so einfach war. Denn um als „Schlampe“ zu gelten, reichte es schon, als 18-Jährige einen Freund zu haben. [3] Wohingegen ein Junge zum König wurde, wenn er eine nach der anderen abschleppte.
  • [3] Vielleicht sollten die muslimischen Schüler einmal daran denken, daß in den islamischen Ländern die meisten Mädchen schon als Minderjährige zwangsverheiratet werden. Selbst in Deutschland werden viele junge muslimische Frauen zwangsverheiratet. Und ihr geliebter Prophet Mohammed heiratete Aisha bereits mit sechs Jahren und vollzog mit ihr im Alter von neun Jahren die Ehe [den Geschlechtsverkehr].
  • Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Eheschließung mit ihr vornahm, als sie sechs Jahre alt war, und mit ihr die ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als sie neun jahre alt war, und daß die Ehe mit ihm insgesamt neun jahre dauerte (bis er mit 62 Jahren starb). (Quelle: Hadith: Sahih Al-Bucharyy Nr. 5133) Tatsache ist also, daß ein 53-jähriger Mann mit einem 9-jährigen Mädchen Geschlechtsverkehr hatte. Nach unserem heutigen Verständnis würde solch ein Mann wegen Kindesmissbrauchs (Pädophilie) verurteilt. (Quelle: Es wird Zeit, Mohammed zu demaskieren)
Die meisten Lehrer sahen tatenlos dabei zu, wenn sich entsprechende Szenen auf dem Schulhof abspielten.Und auch bei Kontroversen, die sehr oft im Unterricht entstanden, bezogen nur wenige Stellung. Die Plädoyers für Menschenrechte und Gleichberechtigung überließen viele ihren Schülern, obwohl es eigentlich Auftrag der Schule ist, Kinder zu Persönlichkeiten zu erziehen, die sich an den Grundfesten der westlichen Kultur orientieren.

Wortwörtlich heißt es dazu im Berliner Schulgesetz: „Diese Persönlichkeiten müssen sich der Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit bewusst sein, und ihre Haltung muss bestimmt werden von der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen, von der Achtung vor jeder ehrlichen Überzeugung und von der Anerkennung der Notwendigkeit einer fortschrittlichen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie einer friedlichen Verständigung der Völker. Dabei sollen die Antike, das Christentum und die für die Entwicklung zum Humanismus, zur Freiheit und zur Demokratie wesentlichen gesellschaftlichen Bewegungen ihren Platz finden.“

Lehrer sind also eigentlich dazu verpflichtet, sich in die Diskussionen einzumischen. An meiner Schule taten sie dies jedoch nie. Man merkte deutlich, dass sie Angst hatten, die religiösen Gefühle ihrer Schüler zu verletzen. Immer wieder erklärten sie sexistische Ansichten damit, dass es eben „so üblich sei in dieser Kultur“.

In meiner Kreuzberger Schule herrschte die unausgesprochene Übereinkunft, dass für Jungen und Mädchen unterschiedliche Verhaltensregeln gelten. Die Jungen feierten Partys, betranken sich, gingen in Clubs und versuchten, Mädchen flachzulegen. Die meisten Mädchen, oder besser gesagt die, die keine „Schlampen“ waren, verhielten sich gegenteilig:

Feiern fiel bei ihnen komplett aus. Sie tranken keinen Alkohol und hatten das Ziel, wie es Derya so treffend formulierte, „eine gute Frau für ihren späteren Mann zu sein“. Das war stets die oberste Priorität. Selbstvertrauen hatten diese Mädchen nicht.

„Wie sieht es denn bei euch aus, denkt ihr auch, dass man es mit harter Arbeit bis ganz nach oben schaffen kann?“, hatte eine amerikanische Austauschlehrerin mal im Englischunterricht gefragt. „Nein, die einzige Möglichkeit, die man als Frau hat, um an Geld zu kommen, ist, einen reichen Mann zu heiraten“, hatte ihr Hilal damals völlig überzeugt erklärt.

Dies war die Einstellung der meisten Mädchen. Obwohl sie kurz vor dem Abitur standen, war ihr einziges Ziel für die Zukunft: den richtigen Mann heiraten. Und viele meiner Klassenkameradinnen waren schon froh, wenn sie sich ihren Gatten selbst aussuchen durften.

Während die amerikanische Austauschlehrerin sichtlich schockiert war, zeigte meine eigentliche Englischlehrerin keine Regung. Es sah so aus, als sei es für sie das Normalste der Welt, das weibliche Abiturienten nichts Besseres im Sinn hatten, als sich auf ihre Tätigkeit als Hausfrau vorzubereiten.

Den Lehrern war es anscheinend egal, was für Vorstellungen an ihrer Schule dominierten, oder sie hatten sich einfach damit abgefunden, dass sie nichts an ihnen ändern konnten.

Lesen Sie morgen: Ramadan – Übermüdung und Kopfschmerzen im Klassenzimmer

„Schulfrust“ von Viviane Cismak, 9,95 Euro [bei amazon.de]

Quelle: Wenn man mit 18 einen Freund hat, wird man schon als Schlampe beschimpft

„Lesbe, Jude, Katholiker“ So werden wir in der Schule gemobbt.

Viviane Cismak (20) sorgt mit ihren Schuler-Erinnerungen für Diskussionsstoff.

Wie ist das, wenn mehr als 80 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben? Abiturientin Viviane Cismak (20) beschreibt in „Schulfrust“ den Alltag an einem Kreuzberger Gymnasium.

Der Ramadan [4] war für die meisten meiner muslimischen Mitschüler ein wirkliches Problem. „Hier hast du 2 Euro, kannst du mir mal was vom Bäcker holen?“, bat mich Bahar. Ich war ein wenig verwirrt. „Warum holst du dir das nicht einfach selbst?“ „Es ist doch jetzt Ramadan. Ich will nicht, dass ich gesehen werde, wenn ich was in der Schule esse“, erklärte sie mir.
  • [4] Wilhelmine schreibt: „Kenne eine Lehrerin, die in einer Schule in Heilbronn unterrichtet. Das Schlimmste, so sagt sie, seien die „Ausdünstungen“ der Migranten-Kinder während des Ramadan! Ein unerträglicher Knoblauch-Gestank!“
  • Wilhelmine schreibt weiter: „Es gibt ein Hadith (Ausspruch des Propheten) indem er sagt, daß ein Muslim, der vorher Knoblauch gegessen hat, nicht zum Gemeinschaftsgebet in die Moschee gehen sollte. Somit sollen die anderen neben ihm Betenden nicht vom schlechten Atem gestört werden beim Gebet.“ (aus dem Forum-Marokko) Meine Meinung: Die betenden Muslime soll man also nicht mit dem Knoblauchgestank belästigen, aber die Mitschüler und Lehrer darf man ruhig mit dem Knoblauchgestank belästigen. Wenn ich Lehrer in der Schule wäre, würde ich solche Muslime rausschmeißen. Solch ein Verhalten ist einfach rücksichtslos. Aber Rücksicht scheinen viele Muslime sowieso kaum zu kennen.
Wie viele meiner Klassenkameradinnen war auch Bahar Muslimin und durfte während des Ramadans eigentlich weder essen noch trinken, nicht einmal Wasser. Doch weil ihr der Magen knurrte, bat sie mich, ihr zu helfen. Sie hatte Angst, dass man sie in der Schule für eine schlechte Muslimin halten könnte, wenn sie jemand beim Bäcker erwischte.Deshalb kaufte ich ihr Essen und trug es durch die Schule. Und jedes Mal, wenn sie sich unbeobachtet fühlte, reichte ich es ihr rüber, damit sie einen Bissen von ihrem belegten Brötchen nehmen und einen Schluck Kaffee trinken konnte.

Während des Fastenmonats ließ die Qualität des Unterrichts an meinem Gymnasium noch einmal erheblich nach. Denn von Schülern, die den ganzen Tag über nichts aßen und noch nicht einmal etwas tranken und deswegen mit Kopfschmerzen auf ihren Plätzen kauerten, konnte kein Lehrer Mitarbeit verlangen. Viel zu oft huschten die Blicke der Hungrigen zur Uhr. Die Stunden bis zum Sonnenuntergang wurden gezählt, denn erst ab dann war es den Muslimen wieder erlaubt, zu essen und zu trinken.

Einige Schüler blieben während des Ramadans bis spät in die Nacht wach, um mit Verwandten zusammenzusitzen oder einfach nur den während des Tages entstandenen Hunger zu bekämpfen, und standen sprichwörtlich vor dem Morgengrauen auf, um Nahrung zu sich zu nehmen, bevor dies wieder verboten war.

Es war im Deutschunterricht, als ich das erste Mal von einer Klatsch- und Tratsch-Webseite mit dem Namen Isharegossip.com erfuhr. Darauf sollte man angeblich Gerüchte über seine Klassenkameraden verbreiten können. Diese Möglichkeit hatten auch einige Schüler meines Gymnasiums genutzt, um diverse Mädchen als „Schlampe“ oder „Hurentochter“ zu beschimpfen.

Ein Mädchen aus der 12. Klasse war als „Lesbe“ bezeichnet worden, woraufhin sie denjenigen, der dies im Internet postete, in der Schule zur Rede stellte. Die Situation eskalierte derart, dass sie am Ende mit einer gebrochenen Nase im Krankenhaus lag.

Sofort als ich nach Hause kam, suchte ich nach der Webseite, um mir selbst ein Bild von den Lästereien machen zu können. Und was ich dort zu sehen bekam, entsetzte mich. Da wurde auf wüsteste Art und Weise geschimpft, beleidigt, gemobbt und die am meisten benutzte Phrase war wohl „ich fick deine Mutter“.

Was sich da in der vermeintlichen Anonymität des Internets offenbarte, war grauenhaft. Einige benutzten das Wort „Katholiker“ als Beschimpfung, andere nutzten „Jude“, um herumzupöbeln. Das alles ließ deutlich erkennen, aus welcher Richtung der Wind an meiner Seite wehte. Darüber, dass an meiner Schule etwas nicht stimmte, waren sich viele im Klaren. Besonders in den unteren Klassenstufen waren augenscheinlich immer weniger Kinder ohne Migrationshintergrund.

„Wo soll man sich denn hier integrieren?“, stellte mein Politik- und Wirtschaftslehrer einmal die alles entscheidende Frage. „Hier gibt es ja quasi nur Migrantenkinder. Wie soll sich hier denn jemand der deutschen Kultur nähern, wenn diese hier nicht existiert?“ Er war einer der wenigen, die diese Probleme auch im Unterricht offen ansprechen. Von den übrigen Lehrern wurden sie weitestgehend totgeschwiegen.

Lesen Sie morgen:„Hat ja das Amt bezahlt“ – die Wahrheit über Hartz-IV-Schüler

Quelle: „Lesbe, Jude, Katholiker“ So werden wir in der Schule gemobbt

„Ohne Hartz IV bist du in der Schule der Dumme“

Die Berliner Abiturientin Viviane Cismak (20) berichtet, wie der Alltag an Schulen heute wirklich aussieht.

80 Prozent Migrantenanteil und die Mehrheit der Mitschüler lebt von Hartz IV. In „Schulfrust“ [amazon.de] beschreibt Abiturientin ­Viviane Cismak (20) den Alltag an einem Gymnasium in Berlin-Kreuzberg.

Erhebungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugend­berufshilfe zufolge beziehen in Berlin rund 18,6 Prozent aller Einwohner Hartz IV. In einigen Bezirken, zum Beispiel in Neukölln oder Kreuzberg, leben etwa die Hälfte aller Kinder von Hartz IV. [5]
  • [5] Die Welt schrieb im November 2010, daß 90 Prozent der Libanesen und 65 Prozent der Iraker Hartz IV beziehen. Laut  der Regionaldirektion für Arbeit weren es 2011 knapp 10 300 Menschen mit libanesischem Pass in Berlin, die Leistungen nach Hartz IV bezogen. Bei den Türken nennt die Arbeitsagentur in Berlin 56 000 Hartz-IV-Bezieher, das Statistische Landesamt hat 105 000 Türken hier registriert. Also bezogen 53 Prozent der Türken in Berlin Hartz IV. 2011 düften noch einige tausend Roma [Zigeuner] hinzugekommen sein.
Was passiert jedoch mit denjenigen, deren Eltern arbeiten gehen, Steuern zahlen und deren Verdienst nur knapp über der Grenze zur Bezuschussung liegt? Man kann schließlich nicht davon ausgehen, dass in den Bezirken, in denen der Anteil an Hartz-IV-Empfängern besonders hoch ist, der Rest der Bevölkerung auffallend wohlhabend ist.

„Wer bekommt alles die Bücher von der Schule?“, fragte mein Mathelehrer. Ungefähr ein Drittel des Kurses meldete sich. Sie alle bezogen Hartz IV. Der Rest musste sich das Buch selbst kaufen. Ich tat das nicht.

Wieso sollte ich, die jedes Wochenende mindestens 16 Stunden schuftete, mir jetzt auch noch elementare Schulausrüstung zulegen, während andere Schüler alles gestellt bekamen? Dann würde ich eben kein Mathebuch haben. Auch wenn das im Unterricht natürlich nicht gerade vorteilhaft für meine Mitarbeit sein würde.

Ein anderes Gebiet, auf dem es in Kreuzberg ein klarer Vorteil war, Hartz-IV-Empfänger zu sein, waren die Kursfahrten. [Klassenfahrten]: „Wir machen im Dezember einen Ausflug nach Dresden. Das Ganze ist verpflichtend“, begann mein Biologielehrer eines Tages seine Unterrichtsstunde. „Ich hab hier Zettel für euch, da stehen alle Informationen drauf. Wir wollen ins Hygiene-Museum gehen. Die Fahrt kostet für zwei Tage 60 Euro. Darin sind eine Übernachtung und die Zugfahrt enthalten.“

Er überreichte jedem einen A4-Zettel, auf dem die Kontonummer des verantwortlichen Lehrers und das Datum stand, bis wann die erste Rate bezahlt werden musste. Der eine oder andere Schüler guckte empört. „Ich muss das alles selbst bezahlen“, rief Marie. „Ich hab nicht so viel Geld, dass ich mal hierhin und mal dahin fahren kann.“

„Das ist doch gar nicht so viel“, entgegnete Herr Lellwitz verdutzt. „Du gehst einfach mal an einem Wochenende nicht feiern und schon hast du dir das Geld zusammengespart.“ „Als würde ich an einem Wochenende 60 Euro fürs Feiern ausgeben“, entgegnete Marie sichtlich verärgert. „Meine Güte, das sind doch nur 60 Euro“, rief Malik. „Nun kommt schon mit.“

„Der hat gut reden“, meinte mein Sitznachbar Marius zu mir. „Der bekommt die Fahrt ja auch vom Jobcenter bezahlt.“ Und nicht nur bei Kursfahrten, auch bei den Studienfahrten ins Ausland erhielten Hartz-IV-Empfänger Zuschüsse.

„Bekommt ihr das Geld für die ausgefallene Studienfahrt eigentlich zurück?“, fragte Bürsa und spielte damit auf den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull an, der verhindert hatte, dass die Reisen nach Rom und London hatten stattfinden können. „Weiß nicht genau. Den meisten ist das aber auch egal. Hat ja das Amt bezahlt.“

Ich war verblüfft über diese Gleichgültigkeit. Viele hatten das Geld für die Kursfahrt nicht aufbringen können. Schon im Vorfeld war klar gewesen, dass bei Weitem nicht alle Schüler mitfahren würden. Deswegen waren einige Kurse zusammengelegt worden, da die Reisegruppen sonst zu klein gewesen wären. Die Lehrer hatten Mühe gehabt, die Schüler dazu zu überreden, sich in die Listen für die Studienfahrten einzutragen. Und wie ich jetzt mitbekam, hatte nahezu allen, die eigentlich hatten mitfahren wollen, das Jobcenter die Studienfahrt bezahlt.

Diese Tatsache fand ich erstaunlich, hört man doch immer, dass die Kinder von Hartz-IV-Empfängern so stark benachteiligt werden und immer diejenigen sind, die am meisten leiden und unterstützt werden müssen.

„Ich finde an Deutschland gut, dass man hier nicht arbeiten muss und trotzdem sein Geld bekommt“, meinte eine Schülerin, als im Unterricht gerade darüber diskutiert wurde, was ein Leben in Deutschland für Vorteile mit sich bringt. Der Rest der Klasse nickte zustimmend.

„Ja, in der Türkei hat man echte Probleme, wenn man arbeitslos wird. Hier kann man immer noch sehr gut leben und muss noch nicht einmal wieder arbeiten“, warf Faruk ein. Alle lachten.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Ende des Artikels.

Quelle: „Ohne Hartz IV bist du in der Schule der Dumme“


Video: Schulfrust: Zoff mit den Eltern! - Viviane Cismak (26:59)

Meine Meinung: Das, was sich Multikulti nennt, ist in Wirklichkeit ein Verbrechen an den deutschen Kindern, die der mittelalterlichen, barbarischen und gewalttätigen Kultur des Islam ausgeliefert werden. Verantwortlich dafür sind unsere gleichgültigen, feigen und unwissenden Politiker und die ebenfalls gleichgültigen, feigen und unwissenden Wähler, die diese Politiker wählen. Schuld an diesen Zuständen ist auch eine linke Ideologie, die seit Jahrzehnten die politische Richtung bestimmt. Sie hat sich mittlerweile in allen Parteien durchgesetzt und gibt in allen Medien den Ton an. Die Parteien sind gewissermaßen alle mehr oder weniger sozialdemokratisiert worden und bieten fast dasselbe sozialistische Programm.   Dabei versuchen sie jeden mit der Nazikeule zum Schweigen zu bringen, des es wagt diese linke Ideologie zu kritisieren.

Seit Jahrzehnten schwärmt sie von Multikulti und verkauft uns den faschistischen Islam als Friedensreligion. Das geschieht naürlich nicht uneigennützig, sondern aus Gründen der Machterhaltung. Das alles wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen, die die Opfer dieser Multikultipolitik sind, die, wie sich immer mehr herausstellt, auf eine islamische Monokultur hinausläuft, in der keinerlei Toleranz vorhanden ist. Wir sollten endlich erkennen, daß Multikulti gescheitert ist und die notwendigen Konsequenzen ziehen. Mein Kompliment der Autorin, die es wagt, die bittere Realität an den deutschen Schulen zu beschreiben. 

Siehe auch:
Video: Gewalt an deutschen Schulen
Video: Kampf im Klassenzimmer - Film über Essener Hauptschule
Video: So chaotisch geht es an deutschen Schulen zu
Erfahrung einer Lehrerin mit muslimischen Schülern und Eltern
Erfahrungsbericht Hauptschule: Ein Idealist packt aus
Neuer Brandbrief von Berliner Lehrern: Zerstörung, Müll, Urin
Lüneburg: 8 von 10 Schulkonferenzen wegen kurdisch-stämmiger Schüler
Betül Durmaz: Mein bitterer Schul-Alltag als Lehrerin
Deutschfeindlichkeit: Lehrer warnen vor Migrantengewalt
Hannover: Polizei patroulliert vor Garbsener Hauptschule 
Die Erfahrung der Generation U 30 [unter 30] mit Muslimen
Berliner Schule: Kreuzberger Fluchtbewegung
Flucht vor Multikulti - So „schön“ ist Multikulti heute in Berlin
Berlin: „Ich geh' Bäcker!“ - Grünenwähler treffen auf Multikulti
Leistungsabfall der ganzen Klasse durch islamische Schüler

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