Sonntag, 13. Februar 2011

Hamburg: Streit um geplante siebenstöckige Moschee

Bauvorhaben: Die CDU spricht von einem Wahlkampfgeschenk an die afghanische Gemeinde. Der Bürgerverein beklagt „vollendete Tatsachen“.

An der Billstedter Hauptstraße in Hamburg, soll die Ibrahim-Khalil-Moschee durch eine neue siebengeschossige Moschee ersetzt werden. In den oberen Etagen ist ein Kulturzentrum und Altenwohnheim geplant. Die Moschee soll als Treffpunkt der rund 35 000 Afghanen in Hamburg dienen.

Der geplante siebengeschossige Neubau der Ibrahim-Khalil-Moschee durch den Islamischen Verein Muhajirin Afghanistan an der Billstedter Hauptstraße sorgt für heftige Diskussionen im Stadtteil und in der Politik. Die CDU-Bürgerschaftsabgeordneten David Erkalp, der auch Ortsvorsitzender in Billstedt ist, und Heiko Hecht sprechen von einem „Wahlkampfgeschenk an die afghanische Gemeinde“. Anders sei es nicht zu erklären, dass SPD und Grüne im Bauausschuss ein Bauvorhaben mit einer solch großen Dimension noch vor der Bürgerschaftswahl durchgewinkt haben, sagte Heiko Hecht.

Der (in der Türkei geborene) CDU-Politiker David Erkalp, der im Wahlkreis 2, zu dem auch Billstedt gehört, auf Listenplatz 1 kandidiert, erklärte: „Die Politik hat hier über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden, und das bei einem wirklich sensiblen Thema. Ein solches Bauvorhaben löst automatisch Ängste bei den Bürgern aus.“

Der Zweite Vorsitzende des Billstedter Bürgervereins, Hermann May, sagte: „Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, rechtlich können wir dagegen wohl nichts mehr machen.“

Der Bauausschuss der Bezirksversammlung Mitte hatte in der vergangenen Woche in einer geheimen Sitzung mit den Stimmen von GAL, SPD und Die Linke das Bauvorhaben bereits für gut befunden und einen Bauvorbescheid erteilt. Lars Schmidt, Sprecher des Bezirksamts Mitte, sagte: „Damit besteht für den Bauherrn Rechtssicherheit, dass er dann auch eine Baugenehmigung erhält.“

Bislang ist die Moschee in einem eingeschossigen Bau untergebracht, der dem siebengeschossigen Neubau mit Kulturzentrum und Altenwohnheim weichen müsste. Der islamische Verein Muhajirin Afghanistan plant das Sieben-Millionen-Euro-Projekt. Der Vereinsvorsitzende Mohammad Basir hatte angekündigt, dass die Moschee als Treffpunkt der rund 35 000 Afghanen in Hamburg dienen solle.

Nachdem das Abendblatt gestern über das Bauvorhaben berichtet hatte, wurde es zum Gesprächsthema im Stadtteil: „Ich habe schon Anrufer von unseren Mitgliedern bekommen, natürlich beschäftigt das die Menschen“, sagt Hermann May vom Billstedter Bürgerverein. Es sei nun vor allen Dingen wichtig, dass mit dem Neubau auch ausreichend Parkplätze geschaffen werden. An dem Standort gebe es jetzt schon Engpässe.

Wenige Meter neben der Moschee betreibt Ragnhild Weilguny seit 28 Jahren ein Bettengeschäft und sieht auch das Parkplatzproblem: „Wenn gebetet wird, ist schon jetzt alles zugeparkt.“ Über den Verein und die Besucher der Moschee kann Weilguny nur Positives berichten: „Die Menschen sind freundlich, man muss sich eben miteinander arrangieren.“ Direkt gegenüber der Moschee arbeitet Anil Altintas in einem Juweliergeschäft. Er begrüßt die Pläne: „Es ist doch gut, wenn an diesem Standort ein ansehnlicher Neubau entsteht. Ich bin zwar nicht afghanischer Herkunft, besuche aber auch zum Beten die Moschee.“

Bereits im Vorfeld hatte sich Markus Schreiber (SPD), Bezirksamtsleiter Mitte, zwar für den Neubau, aber gegen Minarett und Muizzinrufe ausgesprochen: „Das passt nicht nach Billstedt.“ Der Verein müsse die Bürger nun aber über sein Bauvorhaben ausführlich informieren. „Wenn bei diesem Projekt nicht für die größtmögliche Transparenz gesorgt wird, dann werden unnötig Ängste geschürt.“

Für den CDU-Bürgerschaftsabgeordneten David Erkalp, der in Billstedt lebt, steht fest: „Durch den Schnellschuss von SPD und GAL wurde die Chance vertan, die Bürger vorab zu informieren und so auch für den Neubau zu werben. Nun fühlen sich die Bürger übergangen, und das kann sich dann leider auch auf die Akzeptanz des Bauvorhabens auswirken.“ Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Metin Hakverdi kann die Aufregung nicht verstehen: „Auch wenn ein Bauvorbescheid vorliegt, werden die Bürger nun beteiligt. Es hat keiner ein Interesse daran, gegen den Willen der Menschen ein solches Vorhaben zu verwirklichen.“

Von Ulrich Gaßdorf

Quelle: Streit im Stadtteil Billstedt um Moschee-Plan

Siehe auch:
Video: Muezzin in der Centrum-Moschee in Hamburg-St. Georg
Moscheestreit in Hamburg-Billstedt: Ein Minarett ist kein Kirchturm
Hamburg: Weihbischof Jaschke fordert Islamisierung mit Augenmaß
Infostand in der Hamburger Innenstadt zur Moschee in Hamburg

Hamburg: Treffpunkt radikaler Islamisten? Verfassungsschutz warnt vor Hochhaus-Moschee

Die Billstedter Hauptstraße. Hier steht derzeit die eingeschossige, weiße Moschee zwischen zwei Hochhäusern. Der Neubau des Gotteshauses soll siebenstöckig werden.

Islamisten Treffpunkt in Billstedt? Verfassungsschutz warnt vor neuer Moschee

Die Billstedter Hauptstraße. Hier steht derzeit die eingeschossige, weiße Moschee zwischen zwei Hochhäusern. Der Neubau des Gotteshauses soll siebenstöckig werden.

Hamburg-Billstedt - Die muslimische Gemeinde „Muhajirin Afghanistan e.V.“ will ein siebengeschossiges Gotteshaus bauen, mitten an der Billstedter Hauptstraße. Sie soll Anlaufstelle für die 35.000 Afghanen sein. Doch der Verfassungsschutz hat Bedenken gegen die Hochhaus-Moschee. An der geplanten Stelle steht bereits eine Moschee des Vereins, die „Ibrahim-Khalil-Moschee“. Eine Etage hoch, freitags kommen Hunderte zum Gebet. Die Behörden wissen auch genau, wer hier betet.

Hat Bedenken: Manfred Murck, Vize-Chef des Hamburger Verfassungsschutzes.

In einer internen E-Mail des Vize-Chefs des Landesamts für Verfassungsschutz, Dr. Manfred Murck schreibt Murck: „ ...sie (die Moschee, die Red.) wird - auch - von Anhängern verschiedener islamistischer Gruppierungen besucht, die dort (...) Einfluss ausüben oder auszuüben versuchen ...“

Im Klartext: Die Behörden vermuten, dass radikale Islamisten dort versuchen, Unterstützer zu gewinnen.

Wer sind diese Leute? Murck nennt in dem Schreiben die in Deutschland verbotene und für ihre Israel-Hetze gefürchtete „Hizb ut-Tahrir“ („Befreiungspartei“) und die radikale afghanische Partei „Hezb-e-Islami“. Nach seiner Einschätzung versucht der Trägerverein derzeit, „den Einfluss extremistischer Gruppierungen zu verhindern“.

Nach Kritik von Anwohnern findet Mittwoch Abend ein Bürgergespräch statt („Panorama“-Hotel, Billstedter Hauptstraße 44, 18 Uhr). Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (50, SPD) will dort Fragen beantworten. Er sagte: „Das Vorhaben ist ordnungsgemäß beantragt. Baurechtlich gibt es nichts zu bemängeln, zumal die umliegenden Gebäude auch siebenstöckig sind.“

So soll die geplante Großmoschee aussehen. Außerdem sollen Schulungsräume und ein Altenheim entstehen.

Nach Informationen war im ersten Bauantrag sogar ein Minarett geplant. Das wurde aber abgelehnt - zu hoch!

Erst Mitte vergangenen Jahres wurde in Hamburg die Al-Quds-Moschee geschlossen. Sie soll Treffpunkt radikaler Islamisten gewesen sein. Hier betete z.B. Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi, Ziad Jarrah und Ramzi Binalshibh, die späteren Attentäter des 11. September 2001.

Quelle: Treffpunkt radikaler Islamisten? Verfassungsschutz warnt vor Hochhaus-Moschee

Das „Wunder von Billstedt“


Jahrelang haben sie das „Wunder von Marxloh“ schöngeredet und geschrieben (z.B. hier, hier, hier und hier), die Gutmenschen der Politik und ihre gleichgesinnten Helfershelfer der „Qualitätsmedien“. Jetzt, wo das Offensichtliche immer offensichtlicher wird, schlägt man ganz andere Töne an.

Seit anderthalb Jahren steht Deutschlands größte Moschee in Duisburg-Marxloh. Anfangs gab es viele, die die Ditib-Merkez-Moschee als weltoffenes Gotteshaus lobten, manch einer sprach sogar vom „Wunder von Marxloh“. Doch nun ist von zunehmender Abschottung die Rede.

Der WDR schreibt: Mustafa Kücük war bis vor einem halben Jahr Pressesprecher der Moschee und der angeschlossenen Begegnungsstätte in Marxloh, bevor er rausflog. Er hatte den neuen Vorstand des Moscheegemeindevereins kritisiert, der seiner Meinung nach zu konservativ (islamistisch) ist und dem Ziel der Transparenz durch seine Nähe zur türkischen Regierung schade. Kücük forderte: „Politik hat in der Moschee nichts zu suchen.“ Am Ende wurde ihm gesagt, er würde „für die Deutschen“ arbeiten. Jetzt hat Kücük seine Mitgliedschaft im Moscheegemeindeverein gekündigt.

Was der ehemalige Pressesprecher Mustafa Kücük kritisiert, bestätigt jetzt auch die Duisburger Polizei. „Die Leute sind nicht mehr so offen wie sie vorher waren. Man merkt, es werden Dinge, die intern bekannt sind, zurückgehalten“, sagt Jürgen Kiskemper. Er war einer der ersten Islambeauftragten der nordrhein-westfälischen Polizei. Seit fünf Jahren kümmert sich der Polizeibeamte um den intensiven Kontakt zu den muslimischen Gemeinden und Vereinen in Duisburg, auch um die Ditib-Merkez-Moschee in Marxloh. Sein Job: Vertrauen gegenüber der Polizei aufzubauen. Doch seitdem es den Wechsel im Moscheegemeindevereinsvorstand gegeben hat, sei das Vertrauen verschwunden.

Was war geschehen? Zunächst gab es einen liberalen und weltoffenen Vereinsvorstand in der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh, der sich in der Öffentlichkeit durch eine große Toleranz und ein großes Verständnis für die Ängste und Sorgen der nichtmuslimischen Bürger auszeichnete. Dieser Vorstand war sicherlich mit bedacht gewählt, um den Eindruck zu erwecken, daß es das „Wunder von Marxloh“ tatsächlich geben würde. Nachdem man allerdings weitestgehend seine Forderungen durchgestzt hatte, tauschte man den liberal orientierten Vereinsvorstand gegen einen konservativeren Vorstand aus, der an dem „Wunder von Marxloh“ weniger interessiert war, als daran, politische Interessen im Sinne des Islam, durchzusetzen.

Im Laufe der Zeit gab es immer mehr Probleme in Duisburg-Marxloh. Es gab nicht nur Übergriffe auf die Polizei, sondern auch unangemeldete Spontanversammlungen (Demonstrationen) von jugendlichen und heranwachsenden Kurden, die angeblich gegen die Tötung von Kurden in der Türkei demonstrieren wollten. Auch geriet Duisburg-Marxloh immer wieder durch seine Kriminalität in die Schlagzeilen der Presse. Auf einige Probleme der jüngsten Zeit soll einmal hingewiesen werden. Diese Beispiele zeigen, daß Duisburg-Marxloh sich immer mehr zur Kriminalitätshochburg in Duisburg entwickelt:

Marxloh: 10 Libanesen verprügeln 2 türkische Jugendliche
Duisburgs wilder Westen - es wird scharf geschossen
Steigende Zahl von Straftaten in Duisburg
Bedrohungen in Bus und Bahn sind alltäglich in Duisburg
Massen prügelten sich in Marxloh
Massenschlägerei auf der Weseler Straße
Massenschlägerei auf Verlobungsparty in Duisburg

Das also ist das vielgepriesene „Wunder von Marxloh“. Der Hamburger Weihbischof Jaschke fordert nun, seitdem bekannt geworden ist, daß ohne Bürgerbeteiligung eine siebenstöckige Großmoschee in Hamburg-Billstedt gebaut werden soll, eine „Islamisierung mit Augenmaß“. Und die Pastorin Dietlind Jochims (Bild links) von der Evangelisch-Lutherischen Kirche aus dem Hamburger Stadtteil Billstedt, hofft auf ein „Wunder von Billstedt“.

Dies zeigt, daß die kirchlichen Vertreter in Hamburg offensichtlich überhaupt keine Ahnung davon haben, was in Duisburg-Marxloh abgeht. Dafür vertrauen sie auf das stets wiederholte Geschwätz der Muslime in Duisburg, die seit Jahren vom „Wunder von Marxloh“ reden, um ihre Forderungen durchzusetzen. Dieses „Wunder von Marxloh“ wird auch von den Gutmenschen immer wieder gerne zitiert. Mit der Realität in Duisburg-Marxloh hat das allerdings wenig zu tun, denn dort geht es immer weiter bergab. Man kann davon ausgehen, daß auch in Hamburg-Billstedt mit dem Bau der Großmosche ein sozialer Abstieg stattfinden wird. Dafür wird die Kriminalität, die Islamisierung und die Verwahrlosung in dem Stadtteil umso stärker ansteigen.

In Bremerhaven gibt's übrigens denselben Irrsinn:

Bauherren der Moschee vom Verfassungsschutz beobachtet

Das Fundament ist noch nicht trocken. Doch es gibt bereits mächtig Ärger um den Bau der bis zu 20 Meter hohen Fatih-Moschee in der Seestadt! (Fatih heißt übersetzt aus dem arabischen: Sieger, Eroberer.)

Die Bauherren des islamischen Gotteshauses stehen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes! Bremens oberster Verfassungsschützer Hans-Joachim von Wachter (45): „Der verantwortliche Verein Islamische Union steht der türkischen Glücksseligkeitspartei und nationalistischen Bewegung Milli Görüs sehr nah. Die Anhänger sind antisemitisch und träumen von einem islamischen Gottesstaat.“

Vereins-Vorstand Mustafa Cilic (61) beteuert: „Mit unserer Moschee leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Integration der rund 7000 Bremerhavener Muslime.“ Das bezweifeln allerdings einige Bremerhavener.

Denn im Gotteshaus soll nur auf arabisch und türkisch gepredigt werden, weil kaum einer Deutsch spricht. Die eine Millionen Euro für den Bau mit der typischen Kuppel und einem 20 Meter hohen Minarett wurde von der muslimischen Gemeinde gespendet.

Viele Anwohner blicken argwöhnisch auf die Baustelle an der Ellhornstraße. Die Angestellte Janine G. (23): „Wir haben uns gegen den Bau gewehrt. Vergeblich. Jetzt gibt es garantiert Ärger mit den neuen Nachbarn.“ Hafenfacharbeiter Thomas Naggatis (48): „Das Ding passt optisch überhaupt nicht hierher.“ Und Jessica Adem (29) hätte sich lieber einen Park an der Stelle gewünscht.

Doch in zwei Jahren soll die Fatih-Moschee eingeweiht werden.

Quelle: Aufregung um Moschee-Bau

Siehe auch:
Stoppen Sie Hamburgs Staatsvertrag, Herr Scholz (SPD)
Hamburgs SPD: Der Islam soll zu Hamburg gehören
Hamburg: SPD will 137.000 Ausländer einbürgern
Hamburg: Schlägereien in Schulen steigen um 74 Prozent
Hamburger Bischöfin Fehrs will Muezzinrufe
Jeder zweite Viertklässler in Hamburg kann nicht schwimmen

Mehr zum Thema Islam
Videos zum Thema Islam
Aktuelles aus Islam & Politik

Keine Kommentare: