Sonntag, 1. August 2010

Der „Super-Imam“ und die Islamisierung Malaysias

Der Erfolg einer religiösen Talentshow ist symptomatisch dafür, wie die einstige Liberalität Malaysias langsam schwindet [1].

Von Sophie Mühlmann


Diese jungen Männer möchten „Super-Imam“ werden


[1] In Malaysia gab es eine religiöse Talentshow, nach dem Vorbild von „Deutschland sucht den Superstar“, in der der „Super-Imam“ gesucht wurde. Ich überspringe einmal den Teil, der die religiöse Talentshow beschreibt. Man kann ihn auf der Seite von welt.de nachlesen. Wichtiger erscheinen mir die Veränderungen, sprich die Islamisierung, die in Malaysia geschieht. Dies sind Vorgänge, wie sie weltweit zu beobachten sind und die auch in den nächsten Jahrzehnten in Europa (Deutschland) geschehen werden, wenn wir die Islamisierung nicht verhindern. Fernsehsendungen wie der„Super-Imam“, wie sie jetzt in Malaysia gezeigt werden, sollen dazu beitragen, die Islamisierung Malaysias voranzutreiben.


Eine Fernsehshow als Missionswerkzeug, Religionsfiguren als Publikumslieblinge. Das ist neu, und das hat in Malaysia einen Nerv getroffen. Auch wenn sich die Regierung nach außen progressiv (fortschrittlich) gibt. Der einst so weltoffene südostasiatische Staat wird gerade zunehmend konservativ. Knapp 60 Prozent der Malaysier sind Muslime, der Rest Buddhisten, Christen und Hindus [2]. In der Vergangenheit prägte ein liberaler Islam die Gesellschaft, doch in jüngster Zeit geben immer mehr Radikale den Ton an. Sie fordern lautstark strengere Sitten.

[2] Man sehe sich die heutigen Verhältnisse in Malaysia an: 60 % sind Muslime, der Rest sind Buddhisten, Christen und Hindus. Das Ziel der Muslime wird sein, alle Nichtmuslime zu eleminieren. Und wenn ich sage eleminieren, dann meine ich das auch. Sure 2,191 des Koran sagt: „Und tötet sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt...“ In Sure 9,29 heißt es: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben...“ Der Islam wird also einen Krieg gegen alle Christen, Buddhisten und Hinduisten entfachen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Religionsshows, wie sie jetzt im malaysischen Fernsehen gezeigt werden, dienen dazu, die Bevölkerung im Sinne des Islam zu manipulieren, sie Schritt für Schritt zu radikalisieren und sie auf den kommenden Terror gegen Nichtmuslime vorzubereiten.

Der Terror gegen die Nichtmuslime läuft darauf hinaus, dass die Nichtmuslime sich entweder freiwillig zum Islam bekennen bzw. sich ihm unterwerfen oder sie bekommen den Terror des Islam am eigenen Leibe zu spüren. Dies ist die Politik, die der Islam bereits seit 1.400 Jahren verfolgt und die auch heute in vielen islamischen Staaten verfolgt wird (z. B. in Iran, Pakistan, Afghanistan, Saudi Arabien, Somalia, Malediwen, Jemen, Mauretanien, Usbekistan, Aserbaidschan, Tadschikistan, Tunesien, Kirgisistan und in etlichen anderen islamischen Staaten - siehe: Weltverfolgungsindex). Religionsfreiheit gegenüber anderen Religionen wird im Islam nicht toleriert (siehe Sure 9,29). Die Muslime werden erst Frieden geben, wenn es keine Christen, Buddhisten und Muslime mehr in Malaysia gibt. Dies gilt im Prinzip für alle Länder der Welt, in denen die Muslime in der Mehrheit sind.


Noch sieht man in den Straßen der Hauptstadt Kuala Lumpur Frauen in bunten Miniröcken neben sittsam verhüllten Damen mit Kopftuch. Aber langsam breitet sich die Farbe schwarz immer mehr aus. Nicht-Moslems und Frauen werden im Alltag zunehmend diskriminiert. Ein Fall ging im vergangenen Jahr um die Welt: Die 32-jährige Kartika Sukarno war in einer Hotelbar bei einem Glas Bier erwischt worden und wurde dafür zu sechs Stockhieben verurteilt [3]. Weil die Sache internationales Aufsehen erregt hat und dem Image des Landes zu schaden begann, setzen die Behörden die Strafe aus. Stattdessen musste Kartika erst einmal drei Wochen „Dienst an der Gemeinschaft“ absolvieren. Dennoch wurden im Februar drei Frauen mit Stöcken gezüchtigt, die außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt hatten [4], das erste Mal, dass die strenge islamische Rechtsprechung, die Scharia, in Malaysia nun doch gegen Frauen angewandt wurde.

[3] Mit 6 Stockhieben war Kartika Sukarno noch gut bedient, denn laut Artikel 174 des Strafgesetzbuches der islamischen Republik Iran erhalten Männer wie auch Frauen, die berauschende Getränke trinken, achtzig Peitschenhiebe. Nichtmuslime werden zu den achtzig Peitschenhieben nur dann verurteilt, wenn sie die berauschenden Getränke öffentlich trinken.


[4] Nach Artikel 83 des Srafgesetzbuches der islamischen Republik Iran wird ein verheirateter Mann oder eine verheiratete Frau, die außerehelichen Geschlechtsverkehr haben, mit der Steinigung bestraft. Wenn heute in Malaysia die Strafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr „nur“ mit Stockhieben bestraft wird, so zeigt dies, dass die Islamisierung erst im Anfangsstadium ist. Um so weiter sie fortgeschritten ist, um so strenger wird die Scharia ausgelegt. Dabei ist es unbedeutend, ob die große Mehrheit der Muslime eine liberale Haltung vertritt, denn die Gesetze und die Politik in dem jeweiligen Land werden von einer kleinen radikaler Minderheit bestimmt, die auch bereit ist, entsprechende Gewalt einzusetzen bzw. die entsprechende Gewalt toleriert, die von radikalen Gruppen ausgeübt wird.

Es reicht in der Regel eine kleine Gruppe von etwa fünf Prozent, die einen entsprechenden Terror gegen die Mehrheit ausübt, um diese Mehrheit in die Richtung zu lenken, in die man sie haben will. Außerdem verfügt diese kleine Gruppe über die Macht, die Mehrheit der Bevölkerung durch die Imame in den Moscheen und durch die öffentlichen Medien, so zu manipulieren, dass ein Großteil der oft ungebildeten Bevölkerung ihrer Politik begeistert bzw. fanatisch zustimmt. Im Dritten Reich waren auch nicht alle Deutschen begeisterte Faschisten. Dies trifft wohl eher auf eine kleine Gruppe fanatischer Nationalsozialisten zu. Aber diese kleine Gruppe reichte aus, Deutschand in Angst und Schrecken zu versetzen und Europa in Schutt und Asche zu verwandeln, was Europa mit 50 Millionen Toten bezahlte.


Junge Mädchen schwärmen für die Kandidaten

Und der Ton wird schärfer. Öffentlich wird in malaysischen Moscheen gegen Israel und die Juden gepredigt. Außerdem mehren sich die Hinweise, dass die südostasiatische Terrorgruppe „Jemmah Islamiyah“ das Land als Rekrutierungsbasis nutzt. Erst im Januar 2010 wurde eine gefährliche Zelle von der Polizei hochgenommen. Trotz der Risiken will die Regierung selbst die Islamisierung vorantreiben, und so wird die malaysischen Castingshow „Imam Muda“ (der Super-Imam) zum Werkzeug der Konservativen. „In diesen modernen Zeiten müssen wir alle Wege nutzen, um über die Schönheit des Islam zu reden [5]“, sagt Religionsminister Dato Seri Jamil Khiv Bin Bahorom, „auch oder gerade in den neuen Medien.“ Dadurch könnten alle teilhaben – wie bei der Fußball-WM. „Wir wollen die Standards des Islam verbessern“, meint auch TV-Manager Izelan Bazar. „Nicht nur unsere jungen Kandidaten sollen lernen, auch die Zuschauer.“

[5] An Kritik am Islam ist dabei natürlich nicht zu denken. In vielen islamischen Staaten wird die Kritik am Islam mit dem Tod bestraft. Das wahre Gesicht des Islam zeigt sich darin, dass die Demokratie, die Menschenrechte, die Frauenrechte, die Religionsfreiheit, die Meinungs- und Presseferiheit abgeschafft und durch die Scharia ersetzt wird. Islamische Staaten sind nichts anderes als islamische Diktaturen, in denen die klerikale (muslimische) Oberschicht die Macht besitzt und mittelalterliche Gesetze anwendet. Islam bedeutet geistige Unfreiheit, wirtschaftlicher Ruin und wissenschaftlicher Stillstand. Nicht umsonst fliehen so viele Muslime aus islamischen Staaten nach Europa. Sie entfliehen der Armut, dem Terror und der politischen Willkür.


Das Konzept geht auf. Schon bevor die letzte Folge dieser Talentshow ausgestrahlt wurde, überschlugen sich die Zuschauer im Internet vor Begeisterung. 53.056 Fans hat die Show auf Facebook, und es werden täglich mehr. Wenn die Sendung freitagabends ausgestrahlt wurde, klebten Millionen Menschen vor dem Bildschirm. Junge Mädchen, die für die zehn Kandidaten schwärmen, hoffnungsvolle potenzielle Schwiegermütter, die sich gar so gern einen der frommen Burschen aus dem Fernsehen an die Seite ihrer Töchter wünschen. Und gottesfürchtige Muslime, die mehr von diesem neuen islamischen Zeitgeist-TV sehen wollen. Schon jetzt, so der Produzent, soll es Anfragen aus Ägypten und der Türkei geben, die die Erfolgsshow ebenfalls ausstrahlen wollen. Und die zweite Staffel hat der Kabelsender bereits fest für das kommende Jahr eingeplant.

Für Publikumsliebling Asyraf beginnt nun eine Karriere als religiöser Superstar. Als Siegesprämie streicht er jede Menge weltliche Güter ein: ein Auto, knapp 5.000 Euro in bar, ein iPhone (Handy), Möbel und einen Apple-Computer. Dazu bekommt er Preise für seine weitere Ausbildung und persönliche Zukunft als Vorzeige-Imam: ein Stipendium an der Al-Madinah-Universität in Saudi-Arabien [6], eine voll bezahlte Pilgerfahrt nach Mekka und einen sicheren Job an einer der Prestigemoscheen des Landes.

[6] An diesen Universitäten herrscht keinerlei geistige Freiheit. Die Studenten bekommen den Koran eingetrichtert (d. h. sie müssen ihn in der arabischen Sprache auswendig lernen, obwohl dies nicht ihre Muttersprache ist) ohne ihn jemals hinterfragen zu dürfen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, ein Hinterfragen der Inhalte des Koran, wird den Studenten nicht vermittelt. Das heißt, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Lehren des Islam findet nicht statt. Solch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung wird den muslimischen Studenten gar nicht erst vermittelt.

Das Studium an islamischen „Universitäten“ findet auf der Ebene des Auswendiglernens und des Wiederholens der vorgetragenen Inhalte statt. Das hat mit wissenschaftlicher Arbeit natürlich nichts zu tun, sondern ist ein stures Auswendiglernen. Deshalb sind die muslimischen Studenten zu wissenschaftlicher Arbeit auch nicht in der Lage. Der Wissenschaftler muss nämlich in der Lage sein, Dinge hinterfragen zu dürfen. Sobald es aber jemand an islamischen Universitäten wagt, den Islam zu hinterfragen, muss er mit dem Schlimmsten rechnen. Was geschieht, wenn z. B. ein Professor der Islamwissenschaft an der Al-Akzar-Universität in Kairo es wagt, den Islam zu hinterfragen, hat der Islamwissenschaftler Mark Gabriel in dem folgenden Text sehr anschaulich beschrieben. Ich kann allen nur empfehlen, diesen Text einmal zu lesen. Er beschreibt sehr anschaulich, welcher Geist an islamischen „Universitäten“ herrscht. Diese Geisteshaltung ist mittlerweile selbst an deutschen Universitäten im islamwisschenschaften Studiengang anzutreffen. Hier der Text von Mark Gabriel: Islam und Terrorismus


Jung sieht es aus, das „Imam Idol“, mit Milchgesicht und spärlichen Barthärchen. Doch er hat ein einnehmendes Wesen. Die Frauen fliegen auf ihn. „Asyraf, ich mag Dich so!“, schwärmt eine verliebte 17-Jährige auf seiner Fanseite. Dabei ist Asyraf einer der wenigen Kandidaten, die verheiratet sind. Doch die Fans himmeln alle jungen Nachwuchs-Imame an: „Wenn Du einen Ehemann mit solchem Wissen hast, werden die Leute zu Dir aufschauen“, meint eine 32-jährige Bankerin. Und eine Verehrerin schreibt auf Facebook: „Wenn doch alle Männer so wären, wie die jungen Imame, dann wäre das Leben schön!“ Muhammad Asyraf ist sich seiner Verantwortung bewusst. „Ich will noch mehr Wissen ansammeln“, sagt er bescheiden, „mehr Führungsqualität und Kommunikationsfähigkeit.“ Und wie denkt er über islamistischen Terror? „Wir sind nicht gegen Andersgläubige“, sagt er und lächelt milde. „Wir greifen nur die an, die uns angreifen.“ [7]

[7] Wobei bereits die geringste Kritik am Islam als Angriff verstanden wird.


Die Anmerkungen [1] bis [7] sind vom Blogbetreiber.

Hier das Video: Malaysia sucht den Super-Imam

Quelle: Der Super-Imam und die Islamisierung Malaysias

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