Montag, 1. Februar 2010

Goodbye Deutschland: Immer mehr Deutsche wandern aus

Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr [1]. Zum Weihnachtsfest 2009 bieten deutsche Fluggesellschaften sogar einen Weihnachtsbaumtransport für Auswanderer an. Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus (eine Auswanderung) des gebildeten Mittelstands.

[1] 2008 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 682.000 Einwanderer nach Deutschland. Aus Deutschland wurden dagegen 738.000 Fortzüge registriert, 100.000 mehr als 2007 (Quelle). Danach haben 2008 mehr Menschen Deutschland verlassen als zugewandert sind. „Zum ersten Mal seit Kriegsende sind wir ein Auswanderungsland“, sagt der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU). Die Wirtschaftswoche zitiert Armin Laschet mit folgenden Worten: „Unsere Zuwanderer haben meist eine geringe Bildung, unsere Auswanderer dagegen sind hoch qualifiziert.“

Es wandern also vorwiegend ungebildete Menschen ohne Schul- und Berufsausbildung nach Deutschland ein, die keinerlei berufliche Qualifikation besitzen. Damit stehen sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und sind möglicherweise bis an ihr Lebensende auf Transferleistungen (Sozialhilfe) angewiesen. Dagegen wandern beruflich hoch qualifizierte Menschen aus. Dadurch verliert Deutschland in Massen Steuerzahler, die mit ihren Beiträgen dafür sorgten, dass die öffentlichen Ausgaben überhaupt erst in diesem Umfang finanziert werden konnten.

Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer beträgt 32 Jahre, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) verliert Deutschland besonders viele Akademiker. Als die Auswanderungswelle aufbrandete, dachte man zunächst an Steuerflüchtlinge oder einen gesunden Globalisierungseffekt beim Exportweltmeister. Inzwischen gibt es kaum eine Familie mehr, die nicht betroffen ist, kaum ein Fernsehabend mehr ohne Serien wie „Mein neues Leben“ (Kabel 1), „Goodbye Deutschland - die Auswanderer“ (Vox), „Lebe deinen Traum“ (Pro7) und „Umzug in ein neues Leben“ (RTL).

Nach einer Allensbach-Umfrage würde jeder fünfte Deutsche es den Fernsehvorbildern gerne gleichtun. Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: „Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation.“ Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter aus den Randzonen Europas anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder [2]. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien oder China sein Können vergoldet bekommt, die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle: Anderswo geht es ihnen besser als daheim.

[2] Im Rahmen der euro-mediterranen Partnerschaft (EUROMED) beabsichtigt die EU weitere 50 Millionen Menschen (Muslime) aus Nordafrika nach Europa einwandern zu lassen. Es ist also zu erwarten, dass in den nächsten Jahren 50 Millionen Menschen aus Tunesien, Marokko, Algerien, Lybien und Mauretanien nach Europa einwanden, obwohl es in vielen europäischen Groß- und Vorstädten bereits heute enorme Probleme mit diesen Bevölkerungsgruppen gibt. (Quelle: Europas absehbarer Untergang)

Das ist für die Deutschen, die sich jahrzehntelang als die Wirtschaftswunderklassenbeste fühlten, eine schockierende Erfahrung. Auf einmal arbeiten sie als Gastarbeiter in fremden Ländern, und wenn die Wirtschaftselite der Welt sich demnächst wieder in Davos/Schweiz trifft, dann sind die Hotelkellner die Deutschen.

Man spürt bei Auslandsreisen, dass die Dinge sich anderswo besser entwickeln als bei uns. Die Überlegenheitsgewissheit, die jeden Sommerurlaub im Süden zu einem Selbstbestätigungs-Event gemacht hat, ist verschwunden. Avantgarde, die wirtschaftliche oder technologische Überlegenheit, spürt man nicht mehr daheim, sondern in der Fremde. Doch damit sind die Kategorien der Orientierung für die nächste Generation der Talentierten vertauscht. Die Fremde wird zum Ort der Ambition, zur erstrebten neuen Heimat.

Wenn die Autobahnen in Andalusien (Südspanien) inzwischen besser sind als im Ruhrgebiet, unsere Schulen neben denen in Skandinavien wie Baracken aussehen, wenn ein deutscher Krankenhausarzt nur noch so viel verdient wie ein Pförtner in Abu Dhabi, wenn eine Facharbeiterfamilie so hohe Steuern und Sozialabgaben zahlt, dass ihnen weniger übrig bleibt als einem Koch in Zürich, dann gehen sie eben. Immer mehr Menschen merken, dass ihnen Deutschland immer weniger zu bieten hat. Alleine 16000 deutsche Ärzte haben inzwischen das Land verlassen. Ihre teure Ausbildung ist damit zu einer Subvention der Schweiz, Norwegens, Englands und der USA geworden.

Während wir endlos über die Extreme von oben (Topmanager und deren Gier) und unten (Mindestlohn-Empfänger und gewalttätige Migrationsjugendliche) diskutieren, vollzieht sich ein Bruch in der Mitte der Gesellschaft. Die Politik erörtert über Jahre, wie man den Wohlstands-Kuchen noch ein bisschen gerechter verteilen könnte, doch unterdessen flüchten diejenigen aus der Küche, die den Kuchen backen sollen. Sie zahlen immer höhere Abgaben, erleben Wohlstandsverluste, werden von Radarfallen bis Steuererklärungen schikaniert, schicken ihre Kinder in schlechte Schulen [3] und haben unter dem Wettbewerbsdruck der Globalisierung stärker zu leiden als die ganz unten und ganz oben. Die Flucht aus der Heimat ist eine Volksabstimmung mit den Füßen geworden, ein Alarmsignal aus der Mitte der Gesellschaft. Die Auswanderer revoltieren nicht und krakeelen nicht, sie haben keine Gewerkschafts- oder Politkampagne hinter sich, sie gehen einfach still und leise fort und lassen sich den Weihnachtsbaum nach Spanien fliegen.

[3] Die Gewalt an vielen Schulen nimmt zu und die Qualität der Ausbildung nimmt ab, so dass viele deutsche Eltern sehr besorgt um ihre Kinder sind. Wenn es möglich ist, schicken sie ihre Kinder lieber auf Privatschulen. In Berlin gibt es mittlerweile 38 Schulen, an denen der Migrantenanteil über 80 Prozent ist. Dort ist nicht nur die Gewalt erschreckend hoch, sondern auch Mobbing gegen deutsche Kinder an der Tagesordnung. Als die Neuköllner Schulleiterin Astrid-Sabine Busse am 20. Januar 2010 in der Fernsehsendung „Stern-TV“ auf die Verhältnisse in ihrer Schule angesprachen wurde, sagte sie: „Es geht bergab! “ Mit anderen Worten, es ist kein Geld vorhanden, um bessere Verhältnisse zu schaffen. Wenn man natürlich einerseits große finanzielle Beträge für Transferleitungen benötigt und wenn andererseits die ehemaligen Steuerzahler auswandern, dann bleibt eben kein Geld für Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Hochschulen, Universitäten, für Schwimmbäder, Jugendheime, Sportstätten und andere soziale Einrichtungen.

Infolge der Demographie (der Masseneinwanderung und der hohen Geburtenraten der vorwiegend muslimischer Migranten) werden voraussichtlich in 10 bis 20 Jahren in ganz Deutschland ähnliche Verhältnisse herrschen. Wer mag unter diesen Umständen noch Kinder haben wollen? Und wer kann es verantworten, seine Kinder in solche Schulen zu schicken?. Angesichts dieser Verhältnisse kann man nur zu dem Resultat kommen, dass die Politik auf breiter Ebene versagt hat. Angesichts solcher Zukunftsaussichten, darf man sich natürlich nicht wundern, wenn immer mehr Deutsche ihr Heimatland verlassen.

Wie erschreckend die Zustände bereits heute an den Berliner Schulen sind, kann man sich in dem folgenden Video von youtube.com ansehen. (Noch erschreckender als in Berlin sind mittlerweile die Zustände in der europäischen Hauptstadt Brüssel.)



Quelle: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

Siehe auch:
Warum so viele Deutsche auswandern
Deutschland ist ein Auswanderungsland

Information zum Thema Islam
Videos zum Thema Islam

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es ist leiter so das Deutschland ausblutet!!Erst war es die DDR und jetzt ist es kanns Deutschland!Tja die Mauer ist weg und die Deutschen auch,ups!Danke Ihr unfähigen Politiker und Geldgierigen Bankmanager und Bosse!Ihr habt das alles zu Verantworten aber die Ichmenschen haben keine Menschengefühle....