Samstag, 6. September 2008

Mohammeds Feldzüge

Da ich mich in letzter Zeit mit der "Prophetenbiographie" beschäftige, also der Biographie, in der der arabische Historiker Ibn Ishaq (Ibn Hischam)im Jahre 750 das Leben Mohammeds beschreibt, möchte ich einige Beiträge, die aus dieser Auseinandersetzung entstanden sind, hier veröffentlichen. Näheres findet ihr dazu unter:

Kritische Anmerkungen zum Islam
Mohammeds Kriegszüge

Übersicht über die Feldzüge Mohammeds

In der Zeit nach der Hijra (nach der Übersiedlung Mohammeds von Mekka nach Medina), zwischen 622 und 632 (Tod Mohammeds) führte Mohammed insgesamt 74 Feldzüge (Seite 30). Der Prophet selbst führte 27 Kriegszüge an und liess weitere 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine Getreuen durchführen. Das ergibt, rein statistisch gesehen, jedes Jahr acht Feldzüge.“ Quelle: Mark Gabriel, Resch-Verlag, Gräfeling, Seite 78, 2005 - Mark Gabriel ist ein ehemaliger ägyptischer Professor für islamische Geschichte an der weltberühmten über eintausend Jahre alten Al-Azhar-Universität in Kairo) Mark Gabriel: Islam und Terrorismus (Unbedingt lesen. Die Biographie Mark Gabriels ist sehr lesenswert.)

In der Prophetenbiographie von Ibn Ishaq wird von einer ganzen Reihe von Feldzügen berichtet, die Mohammed geführt hat. Neben den Karawanenüberfällen, die Mohammed beging, führte er verschiedene Feldzüge aus. Der erste Feldzug begann elf Monate nach der Hidschra (622), nach Mohammeds Auswanderung aus Mekka im Jahre 623. Mohammed war zu diesem Zeitpunkt 53 Jahre alt. In der Zeit nach der Hijra (nach der Übersiedlung Mohammeds von Mekka nach Medina), zwischen 622 und 632 (dem Tod Mohammeds) führte der Prophet selbst 27 Kriegszüge an und liess 47 Beute- und Eroberungszüge durch seine Getreuen durchführen. (Mark A. Gabriel*, Islam und Terrorismus, Seite 78, Resch-Verlag, Gräfeling, 2005) Das ergibt - rein statistisch gesehen - jedes Jahr acht Feldzüge.

*Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz seiner Familie vor radikalen Islamisten änderte er seinen Namen in Mark (Marc) A. Gabriel. Zur Zeit wohnt er in den USA. In Ägypten wurde er verhaftet, ins Gefängnis gesperrt und gefoltert. Davon berichtet auch das Video mit ihm.

Der erste Feldzug erfolgte gegen die mekkanischen Quraisch sowie gegen den befreundeten Beduinenstamm der Damra. Man schloss jedoch Frieden und Mohammed kehrte nach Medina zurück. Bereits im darauffolgen Monat begab sich Mohammed erneut auf einen Feldzug gegen die Quraiasch. Nachdem er dort einige Tage verbracht hatte, schloss er mit den Stämmen der Mudlidj und den Damra einen Freundschaftsvertrag und kehrte kampflos wieder nach Medina zurück. Zehn Tage später, beim Feldzug gegen den arabischen Stamm der "Banu Fihr" entkam "Kurz Ibn Djabir", der zuvor Raubüberfälle auf das in der Nähe von Medina weidende Vieh unternommen hatte, durch eine Flucht. Darum kehrte Mohammed unverrichteten Dinge wieder nach Medina zurück.

624 gewann Mohammed mit 314 bewaffneten Moslems eine Schlacht gegen eine weit überlegene Schutztruppe, bestehend aus 950 bewaffneten Männern, die Mekka zum Schutz des Überfalls der mekkanischen Karawane durch Mohammed nach Badr schickte. Bei der Schlacht am Berge Uhud im Jahre 625, die als Rachefeldzug der Mekkaner gegen die Karawanenüberfälle Mohammeds zu verstehen ist, zogen 3.000 bewaffnete Mekkaner mit 200 Pferden und 3.000 Kamelen in Richtung Medina. Am Berge Uhud unterlag Mohammed, der mit 700 moslemischen Kriegern gegen die Mekkaner angetreten war, nachdem ihm bei der Schlacht in Badr noch dreitausend Engel behilflich waren. Offenbar hatten Mohammed die Engel am Berge Uhud verlassen.
Sure 3, Vers 123-125: Und da verhalf Allah euch bei Badr zum Sieg, während ihr verächtlich erschient; darum fürchtet Allah; vielleicht werdet ihr dankbar sein. Als du zu den Gläubigen sagtest: "Genügt es euch denn nicht, daß euer Herr euch mit dreitausend herniedergesandten Engeln hilft? Ja, wenn ihr geduldig und gottesfürchtig seid und sie sofort über euch kommen, wird euer Herr euch mit fünftausend Engeln in Kampfbereitschaft helfen."
Danach gab es noch weitere Feldzüge, die Mohammed führte. So berichtet die Prophetenbiographie, dass Mohammed 624 den jüdischen Stamm der Qainuqa aus Medina vertrieb. 625 nach der Schlacht von Badr, vertrieb Mohammed ebenfalls den jüdischen Stamm der "Banu Nadir" aus Medina. Nach dem Feldzug gegen die "Banu Nadir" begab sich Mohammed im Jahre 626 auf einen Feldzug gegen die arabischen Stämme der "Banu Muharib" und der "Banu Thalaba", zwei Unterstämme der Ghatafan. Anschließend erfolgte ein Feldzug gegen die "Dhat ar-Riqa". 627 folgte die Grabenschlacht, bei der sich verschiedene Beduinenstämme mit den mekkanischen Quraisch verbündeten und mit einem Heer von 10.000 Kriegern und 600 Pferden Medina umringten. In Medina dagegen waren etwa 3.000 überwiegend moslemische Kämpfer, die einen Graben um die Stadt gruben, den die Mekkaner nicht überwinden konnten. Nach zwei Wochen ohne größere militärischen Aktivität gaben die Quraisch und ihre Verbündeten die Belagerung auf und zogen sich nach Mekka zurück, da sie weder militärisch Erfolg hatten und sehr darunter litten, dass sie "keine feste Wohnstatt hatten und ihnen die Pferde und Kamele verendeten".

Deshalb fanden im Grabenkrieg nur sechs Muslime und drei Männer der mekkanischen Quraisch den Tod. Nach dem Grabenkrieg soll Mohammed der Erzengel Gabriel erschienen sein und ihn aufgefordert haben, den jüdischen Stamm der "Banu Quraiza" anzugreifen, da sie sich bei der Grabenschlacht mit den mekkanischen Quraisch verbündeten, um Mohammed ein für allemal zu erledigen.
Mohammed belagerte die "Banu Quraiza" 25 Tage lang, bis sie sich erschöpft ergaben. Sodann begab sich Mohammed zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die (jüdischen) "Banu Quraiza" geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befand sich auch das Stammesoberhaupt "Kab Ibn Assad". Insgesamt waren es 600 oder 700 Männer. Einige behaupteten sogar, es seien zwischen 800 und 900 Männer gewesen. Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und die Kinder der "Banu Quraize" unter den Muslimen.

Er legte fest, welche Anteile der Beute jeweils den Reitern und Unberittenen zustanden, und behielt selbst ein Fünftel ein. Am Tag des Sieges über die Quraiza gab es 36 Pferde. Dies war die erste Beute, die auf diese Weise aufgeteilt wurde und aus der Mohammed ein Fünftel einbehielt. Diese Regelung des Propheten wurde auch in den folgenden Feldzügen bei der Aufteilung der Beute angewandt. Die gefangenen Frauen und Kinder aus der Beute schickte er (Mohammed) mit dem Helfer "Sad Ibn Zaid" in den Nadjd (der Nadjd oder Nadschd ist eine arabische Provinz) und tauschte sie gegen Pferde und Waffen ein. Eine der gefangenen Frauen, "Raihana bint Amr" behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb.
Unter den Toten, die Mohammed auf dem Marktplatz von Medina enthaupten ließ, waren übrigens auch Raihana's Mann und Vater.

Nach dem Grabenkrieg gab es weitere Feldzüge Mohammeds. 628 führte Mohammed einen Überraschungsfeldzug gegen die nördlich von Medina in dem fruchtbaren und bevölkerungsreichen Tal von Chaibar lebenden jüdischen Stämme der "Banu Nadir", der "Banu Quraiza" und der "Banu Qainuqa", die Mohammed zuvor aus Medina vertrieben hatte. Nach der Kapitulation wurden die Juden aufgefordert, die Hälfte ihrer Erträge aus der Landwirtschaft an die an dem Feldzug beteiligten Moslems abzuliefern. 642, also 10 Jahre nach dem Tod Mohammeds wurden die Juden aus der Oase Chaibar durch den Kalifen "Umar ibn al-Chattab" vollkommen vertrieben, da das Gebiet zur Ansiedlung von Sklaven benötigt wurde. Die jüdischen Stämme siedelten sich dann in Syrien an.

Quelle: Zug nach Chaibar

628 unternahm Mohammed ebenfalls einen Feldzug gegen den Stamm der "Banu Mustaliq":
Der Prophet erfuhr, dass sich die "Banu Mustaliq" unter ihrem Anführer "Harith ibn abi Dirar" gegen ihn sammelten. Da zog er gegen sie aus und traf sie an einer Wasserstelle namens Muraisi in der Gegend von Qudaid in Richtung Küste. Sie gingen aufeinander los und kämpften, bis Gott die "Banu Mustaliq" in die Flucht schlug, einige von ihnen tötete und den Propheten ihre Kinder, ihre Frauen und ihren Besitz zur Beute machen ließ. Die vielen Gefangenen wurden unter den Moslems verteilt, darunter auch Djuwaurija, des Harith Tochter (die Mohammed später zur Frau nahm).
630 schickte Mohammed ein Heer unter dem Befehl des "Zaid ibn Haritha" nach Muta. Die Muslime, 3.000 an der Zahl, rüsteten sich zum Aufbruch und als es so weit war, nahmen die Feldherrn des Propheten von den Zurückgeblieben Abschied. Das Heer brach auf und der Prophet begleitete es ein Stück des Wegs. Dann nahm Mohammed von dem Heer Abschied und kehrte nach Medina zurück. Das Heer zog bis nach Maan in Syrien. Dann erfuhren die Muslime, das Heraklius mit 100.000 Byzantiners, denen sich weiter 100.000 Mann aus den Stämmen Lakhm, Djudham, Qain, Bahra und Bahli angeschlossen hatten, nach Maab in die Landschaft Balqa gekommen waren. Auf die Nachricht hin blieben die Muslime 2 Nächte in Maan und überlegten, was sie angesichts dieser Lage tun sollten.
Wir schreiben an den Propheten und unterrichten ihn von der Anzahl der Feinde. Entweder schickt er uns weitere Männer zur Hilfe oder er erteilt uns einen anderen Befehl, nach dem wir uns richten können. "Abdallah ibn Rawaha" aber spornte sie an und sprach: "Bei Gott, ihr Männer. Das, wovor ihr jetzt zurückschreckt, ist eben das, weshalb ihr ausgezogen seid: Der Märtyrertod! Wir kämpfen doch nicht gegen den Feind mit Zahlen, Kraft und Heeresgröße, sonden allein mit dem Glauben, mit dem Gott uns ausgezeichnet hat. So macht euch auf! Eines von zwei schönen Dingen erwartet uns: Sieg oder der Märtyrertod!" "Bei Gott, Ibn Rawaha hat Recht", riefen die Muslime und zogen weiter.
An der Grenze der Landschaft Balqa trafen die Muslime auf die byzantinischen und arabischen Heerscharen und zogen sich beim Anrücken des Gegners nach Muta zurück. Dort kam es zur Schlacht. Aber die Moslems wichen schon bald vor der Überzahl des Gegners zurück und flohen nach Medina, wo Mohammed ihnen mit den zurückgebliebenen Männern entgegenritt.

Nachdem Mohammed 630 mit 2.000 moslemischen Anhängern die Juden in Chaibar überfallen hatte, eroberte er anläßlich einer Pilgerfahrt, bei der er auch die Kaaba, das Heiligtum der Moslems besuchte, die Stadt Mekka. Obwohl er zuvor mit den Mekkanern einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte. Diesen aber ignorierte Mohammed. Da die Mekkaner sich aus Angst vor einer kriegerischen Auseinandersetzung mit ihren Familien für drei Tage aus der Stadt zurückgezogen hatten, verlief die Eroberung fast ohne Blutvergießen. Lediglich 28 Mekkaner fielen bei den Kämpfen, die anderen flüchteten.

Nach der Eroberung Mekkas gab es weitere Feldzüge Mohammeds. Als der Stammesverband der Hawazin hörte, dass Mohammed Mekka angegriffen hatte, rief "Malik ibn Auf" befreundete Stämme zusammen, um gegen Mohammed zu kämpfen. Ausser den Hawazin kamen alle Thaqif, Nasr und Djusham, sowie aus dem Stammesverband der "Qais Ailan" und einige wenige von den "Banu Hilal". Die Kab und Hilab hielten sich abseits. Im Wadi (Trockental in der Wüste) von Hunain kam es zur Schlacht, wobei die Muslime flohen, wobei der mekkanische Heerführer Abu Sufian rief: "Erst das Meer wird ihre Flucht beenden." Aber der Kampf tobte weiter und als die Flüchtenden zurückkehrten, fanden sie beim Propheten nur noch Gefangene vor, denen man die Hände auf dem Rücken gefesselt hatte. Als der Kampf zu Ende war, sprach Mohammed: "Jeder, der einen Feind getötet hat, gehören dessen Waffen und Kleider."

Die Mitglieder des Stammes der Taquif konnten bei der Schlacht in Hunain fliehen. Sie flohen in ihre Stadt Taif, die mit einer Stadtmauer umgeben war und verschlossen die Tore. Mohammed belagerte deshalb 20 Tage lang die Stadt. Nachdem es Mohammed, aufgrund der mutigen Gegenwehr der Taquif nicht gelang, die Stadt einzunehmen, befahl er, die Rebstöcke des Stammes abzuschlagen. Schließlich ließ Mohammed die Moslems wieder abrücken, denn sie hatten vor allem durch die Bogenschützen der Taquif bereits 12 Gefährten verloren.

631 befahl Mohammed erneut einen Feldzug gegen die Byzantiner. An wirkliche Entscheidungsschlachten mit den Byzantinern dachte Mohammed dabei aber nicht, sondern eher an schnellablaufende Beutezüge gegen einzelne Garnisonen im syrisch-palästinensischen Gebiet, bei denen sich die flinke Beweglichkeit der Reitertruppe Mohammeds Vorteile verschaffte. Als die Reiter sich 632 bereits zum Sturm nach Norden bei der Moschee in Medina versammelten, verbreitete sich die Nachricht, dass Mohammed erkrankt sei, nicht mehr reden konnte und unter unerträglich starken Schmerzen im Kopf und in den Gliedern litt. Er litt unter Fieber und war zeitweise bewusstlos. Am Morgen des 8. Juni 632, schien ein Wunder geschehen zu sein. Mohammed stand auf und betrat die Moschee zum Morgengebet. Doch kurze Zeit darauf lag Mohammed im Sterben. Am 8. Juni 632 starb Mohammed im Alter von 62 Jahren ohne einen Nachfolger zu benennen, was später zu heftigen Auseinandersetzungen um seine Nachfolge führte. Der Feldzug gegen Byzanz hatte sich damit erübrigt.

Quelle: "Das Leben des Propheten" von Ibn Ishaq

Die Schlacht von Badr
Die Vertreibung der Banu Nadir
Die Grabenschlacht 627
Die Hinrichtung der Banu Quraiza
1. Feldzug nach Mekka
Feldzug nach Chaibar
Pilgerfahrt nach Mekka
1. Feldzug gegen Byzanz
2. Feldzug nach Mekka
Die Schlacht bei Hunain
Der Feldzug nach Taif
Die Verteilung der Beute der Hawazin
Schutzgelderpressung
2. Feldzug gegen Byzanz
Die Thaqif konvertieren zum Islam
Mina Ahadi Radiosendung (45 Minuten)

Siehe auch:
Bert Conrados: Auszug aus dem Buch „Die islamische Ideologie“
Armin Geuss: Die Krankheit des Propheten
Tilman Nagel: „Mohammed ging es immer auch um Macht“
Michael Mannheimer: Mohammed war ein brutaler Mörder
Geert Wilders: Es ist an der Zeit, Mohammed zu demaskieren
Daniele Dell'Agli: Sie ertragen das wahre Gesicht Mohammeds nicht
Sven Kalisch: Hat Mohammed wirklich gelebt?

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3 Kommentare:

Habibi=Schatz hat gesagt…

Der Prophet Hz. Muhammed (sav.) hat die schlachten lediglich nur zur Verteidigung bzw. den Besitz der Muslime, die ihnen weggenommen wurden, wieder an sich zu nehmen.

Dabei war auf 3 Bedingungen besonders zu achten :

1. Keine Frauen

2. Keine Kinder

3. Keine Alten und Schwachen

DÜRFEN NICHT verletzt werden!!

Bitte erkundigen sie sich richtig !

yogi hat gesagt…

Kommentar Teil 1

Viele Moslems wollen die Realität überhaupt nicht sehen. Für sie war Mohammed ein herzensguter Mensch, der keiner Fliege etwas zu Leide tat. Die Realität sieht aber leider etwas anders aus. In der Zeit als Mohammed noch in Mekka lebte (610-622), hatte seine Lehre noch einen durchaus friedlichen Charakter. Er stand mit seiner kleinen Anhängerschar allerdings auch mit den herrschenden Quraisch in Mekka einem übermächtigem Gegner gegenüber. Entsprechend tragen die in Mekka geoffenbarten Koranverse einen nahezu ausschließlich spirituellen Charakter. Von Kriegsführung und Gewaltanwendung ist angesichts der gegebenen Kräfteverhältnisse keine Rede.

Nach der Übersiedlung nach Medina und der Gründung einer islamischen Gemeinde in Medina im Jahre 622 ändert sich Mohammeds Lehre allerdings radikal. Ab 622 wird auch die Möglichkeit einer kriegerisch-räuberischen Durchsetzung seiner Interessen gegenüber einer feindlichen Umwelt akzeptiert. Aus der Position der errungenen Stärke wird nun ein friedlicher Ausgleich mit den Ungläubigen ausgeschlossen.

Ich möchte hierzu einmal ein Zitat aus der Mohammed-Biographie von Ibn Ishaq einfügen. Ibn Ishaq schreibt auf Seite 101: "Vor der Huldigung von Aqaba war es dem Propheten nicht erlaubt Krieg zu führen und Blut zu vergießen.Es war ihm nur aufgetragen worden, für Gott zu werben, Kränkungen zu ertragen und den Unwissenden zu vergeben. Die Quraish (die Mekkaner) hatten seine Anhänger verfolgt, bis sie sie von ihren Glauben wieder abbrachten oder aus ihrer Heimat vertrieben. Diese hatten nur die Wahl gehabt, ihren Glauben aufzugeben, gefoltert zu werden oder aus Mekka nach Abessinien, Medina oder sonstwo hin zu fliehen. Als die Quraish weiter Gott schmähten, die Ehre, die er ihnen erweisen sollte, zurückwiesen, seinem Propheten der Lüge bezichtigten und alle diejenigen folterten und vertrieben, die ihn anbeteten, sich zu seiner Einheit bekannten, seinem Propheten glaubten und an seiner Religion festhielten, da gab Gott (Allah) dem Propheten die Erlaubnis zu kämpfen und an jenen Rache zu nehmen, die ihn und seine Gefährten ungerecht behandelt hatten."

So entstand die Sure 2,193. Sie sagt: "Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, zum Abfall vom Islam zu verführen und bis nur noch Gott verehrt wird."

yogi hat gesagt…

Kommentar Teil 2

Damit hatte Gott Mohammed die Erlaubnis erteilt, Krieg zu führen. Warum bist du eigentlich so unkritisch und glaubst, Mohammed war ein Prophet und hätte die Offenbarungen direkt von Gott erhalten? Das sind doch kindliche Vorstellungen. Die Menschen glauben tatsächlich daran, dort sitzt irgendwo im Himmel, und dieser Himmel muss irgendwo hinter den Wolken sein, ein menschenähnlicher Gott, der den Menschen auf der Erde, in diesem Fall Mohammed, göttliche Offenbarungen übermittelt. Wie kann man so etwas glauben? Warum hinterfragen die Menschen solche Vorstellungen nicht. Es ist bekannt, dass Menschen die an Epelepsie leiden, Visionen haben. Möglicherweise haben auch Menschen mit anderen Gehirnerkrankungen Visionen. Ich vermute, dass dies auch auf Mohammed zutraf. Seine Visionen sind also mit großer Wahrscheinlichkeit Ausdruck einer geistigen Erkrankung. Ich meine dieses jetzt überhaupt nicht negativ. Aber daran zu glauben, mOhammed hätte seine Offenbarungen direkt von Gott erhalten, ist einfach absoluter Unsinn. Den Menschen, die so etwas glauben, denen kann man wahrscheinlich alles erzählen. Sie werden alles glauben, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken, ob so etwas wirklich möglich sein kann.

Dass Mohammed nur Verteidigungskriege führte, wird immer wieder von vielen Moslams behauptet. Offenbar hat man ihnen dies immer wieder erzählt und sie nehmen diese Vorstellung gerne auf, weil diese Vorstellungen sehr gut in ihre religiösen Ansichten passen. Sie wollen gar nichts anderes hören. Sie beschäftigen sich auch gar nicht erst damit, ob dieses Aussage wirklich der Realität entspricht. Ich habe dieses immer wieder bei Gesprächen mit Moslems erlebt. Die Realität ist aber, dass Mohammed überwiegend Angriffskriege gegen jüdische, christliche und arabische Stämme führte um sie zu islöamisieren. Dies geht ja bereits aus der obigen Sure hervor. Sie zeigt die ganze Intolleranz des Islams gegenüber anderen Religionen. Sure 2,192 sagt doch aus, dass alle menschen solange bekämpft werden sollen, bis sie sich zum Islam bekennen. Und genau das hat Mohammed auch gemacht. es waren also überwiegend keine Verteidigungskriege, die Mohammed führte.

Vielleicht liest du einfach einmal die Biographie Mohammed von Ibn Ishaq. Es ist übrigens eine Biografie von von einem islamischen Historiker etwa 150 Jahre nach Mohammeds Tod geschrieben wurde. In dieser Biografie liest man fast auf jeder Seite von irgendwelchen Geboten und Verboten, die den Menschen angedroht werden, wenn sie sich nicht an den Offenbarungen des Korans halten. Die ganze Biografie ist durchzogen von Hass und Gewalt gegen Andersgläubige. Und genau so sah auch Mohammeds Leben aus. Es war geprägt von Hass und Gewalt gegen Nichtmuslime. Denselben Charakter trägt im Prinzip der Koran, mit Ausnahme der Üffenbarungen, die Mohammed angeblich bereits in Mekka erhielt. Liest man von all diesem Hass und von der Gewalt, dann wendet man sich entsetzt vom Islam ab.

Und wenn du sagst, Mohammed hätte lediglich den Besitz genommen, der ihm zuvor genommen wurde, so entspricht dies keineswegs der Wahrheit. Solche Äußerungen erlebe ich immer wieder bei Moslems. Sie sind mit der Realität überhaupt nicht vertraut und stellen immer wieder dieselben falschen Behauptungen auf. Wenn du wirklich wissen willst, wie die Realität aussah, dann lies dir die Biografie Mohammeds durch.

Es stimmt auch nicht, dass Mohammed die Frauen und Kinder veschont hat, sondern er hat die gefangenen Frauen und Kinder seiner Feinde als Sklaven verkauft, um sich dadurch Pferde und Waffen zu kaufen. Auch dieses steht alles in der Biografie. Einige der hübschesten Frauen hat er zu seiner Ehefrau genommen. Warum wohl?