Samstag, 23. Februar 2008

Luther der Menschenfeind

Die Wahrheit über Martin Luther

Ich möchte den Text einfach einmal an dieser Stelle einfügen. Er hat zwar nichts mit der Geschichte des Zölibats zu tun, aber kann durchaus als geschichtliches Ereignis eingestuft werden.

Martin Luther steht nach wie vor als Religionsstifter in hohem Ansehen. Manche Leute fordern sogar, das der 31.10, der Tag der Reformation, ein Feiertag werden soll.

Aber wer war Luther wirklich?

Luthers Untaten werden von der evangelischen Kirche mit allen Mitttel verschwiegen und geleugnet. Er forderte gezielt den Tod von Bauern, Juden, Andersgläubigen, Ehebrecherinnen, Prostituierten, Esoterikerinnen und behinderten Kindern. Wie kann man so einen Menschen weiterhin positiv in den Geschichtsbüchern stehen lassen und ihn für sein handeln nicht ächten?

Hier einige Zitate von Luther:

Luther über Juden: "Diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keine Gnade und keines Mitleids wert."

"...dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke, ... dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre..."

"Wenn ich könnte, wo würde ich ihn (den jüdischen Mitbürger) niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren." "...dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien..."

"Ein solch verzweifeltes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist's um diese Juden, so diese 1.400 Jahre unsere Plage, Pestilenz (Mit Pestilenz sind im allgemeinen alle ansteckende Erkrankungen gemeint.) und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen."

Luthers 7 Punkte Plan zur Judenverfolgung:

1. Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken
2. Die Häuser für der Juden zerstören und sie in einem Stall zusammentreiben
3. Die Juden aller religiösen Literatur berauben, bis auf's letzte Blatt
4. Den Juden bei Todesstrafe verbieten öffentlich zu Gott zu beten
5. Die Juden unter Hausarrest stellen
6. Den Juden alles Geld, alles Silber und allen Schmuck nehmen
7. Die jungen, starken Juden als Arbeiter schwer arbeiten lassen

Luther über Frauen:

"Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden"
"Darum hat das Maidlein ihr Punzlein, dass es dem Manne ein Heilmittel bringe"
"Ob sie sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß' sie nur todt tragen, sie sind darum da"

Luther ist für die Todesstrafe. Er beruft sich oft auf Moses:

"... dass man die Mörder wieder töten solle."

Luther ruft zum Krieg und zum Morden der türkischen Kriegsgegner auf:

"... und mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlage, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen..."

Luther fordert den Tod untreuer Partner:

"Warum tötet man die Ehebrecher nicht?"

Luther: Foltertod für Prostituierte:

"Wenn ich Richter wäre, so wollte ich eine solche französische giftige Hure rädern und ädern lassen."

Luther: Frauen mit magischen Fähigkeiten foltern und töten:

"Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen ... Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden."

Luther über behinderte Kinder:

"Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt ... so halte ich dafür ... dass es wahre Teufel sind."

Luther fordert die Fürsten auf, die aufständischen Bauern zu töten:

" ... Steche, schlage, würge hier wer da kann. Bleibst darüber tod, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmer erlangen. Denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl." (Wider die stürmenden Bauern, Weimarer Ausgabe der Lutherschriften)

Warum distanziert sich die lutherische Kirche nicht von Luther?

Vielen Menschen gilt Martin Luther als großer Held, als religiöse Symbolfigur,die nach wie vor wegen ihrer Bibelübersetzung gerühmt wird. Dabei sind seine Ideologien derart menschenverachtend, dass er ohne Skrupel als Vordenker der Nationalsozialisten, die sich immer wieder auf den Reformator beriefen, betrachtet werden. In widerwärtigen Formulierungen phantasierte er über die Austottung der Juden, über das Niederbrennen und Zerstören ihrer Häuser und Schulen, über das Ersäufen behinderter Menschen in der Gosse und er rechtfertigte das Ermorden der aufständischen Bauern, die sich aus bitterer Not gegen die Aufrechterhaltung der Feudalgesellschaft aus Fürsten, Adel, Beamten, Patriziern und der Kirche zur Wehr setzten. Auch viele Geistliche führten ein ausschweifendes Leben auf Kosten der Armen. Und das alles wurde mit dem "Willen Gottes" gerechtfertigt.

Und Martin Luther setzte sich nicht für die gerechten Forderungen der Bauern ein, sondern ünerstützte das grausame Vorgehen gegen die unterdrückten und ausgebeuteten Bauern. Fast alle dieser Aufstände wurden gewaltsam niedergeworfen. Meist kam es zu dann noch zu zusätzlichen Repressalien gegen die Bauern. Luthers Kommentar dazu: "Drum soll hier erschlagen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und daran denken, daß nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann als ein aufrührerischer Mensch; so wie man einen tollen Hund totschlagen muß." Er vertrat also nichts anderes als die Interessen der Obrigkeit. Und das alles im Namen des Christentums. Er erwartete von den Christen nichts anderes als Gehorsam gegenüber der Obrigkeit. Der weltliche Besitz sollte der Obrigkeit ausgeliefert werden und die Christen sollten treu und brav im Krieg gegen die aufständischen Bauern ziehen, wenn die Obrigkeit das von ihnen verlangte.

Martin Luther steht ebenso für Sexismus. Er verachtete die Frauen zutiefst. Er sah in ihnen nichts anderes als Gebärmaschinen und weibliche Untertanen, die dem Mann zu dienen hatten. Martin Luther steht ebenfalls für Sozialrassismus. Sein Hass richtete sich gegen alle, die von der Norm abwichen und die zu den unteren Schichten der Gesellschaft gehörten. Er idealisierte die bestehenden Herrschaftsverhältnisse und stellte sich gegen die Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Diesen Gedanken trieb er bis zur tödlichen Konsequenz. Luthers Wortschatz ist das Vokabular des puren Judenhasses. Luther bezeichnete die Juden als Sklavennaturen, Wahnsinnige, Teufelsdiener und Mörder, ihre Führer nannte er Verbrecher, und ihre Richter waren für ihn Schurken. Dies war eine Ausdrucksweise, die der Hetzpropaganda der Nazis in nichts nachstand. Der Reformator könnte also ohne Skrupel als Vordenker der Nazis bezeichnet werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit Luther ist jedoch nicht gewollt. Die evangelische Kirche und die patriotischen Teile Deutschlands feiern Luther nach wie vor als wichtigen Gesellschaftsgestalter und beziehen sich ungebrochen positiv auf den geistigen Brandstifter und Sozialrassisten.

Martin Luther 2
Martin Luther 3

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Christus würde sagen. "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"
Luther war Gottes Werkzeug und
und obwohl er im Geiste des mittelalterlichen katholizismus
erzogen wurde (tötet alle Andersdenkenden)hat er zumindestens einen Teil der Menschheit aus der geistigen Umnachtung geretet, idem er uns das Wort Gottes in unserer Sprache geschenkt hat.